Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamts: Betroffene sollten jetzt aktiv werden!

Viele Menschen leiden unter dem Dauerlärm, der auch durch die Haupteisenbahnstrecken entsteht. (Foto: ©DoraZett/Fotolia.com)
NÜRNBERG (pm/nf) - Das Eisenbahn-Bundesamt hat mit der Erstellung des Lärmaktionsplans für alle Haupteisenbahnstrecken des Bundes begonnen. Ziel der Lärmaktionsplanung ist die Regelung von Lärmproblemen und Lärmauswirkungen. Eine Haupteisenbahnstrecke ist ein Schienenweg mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30 000 Zügen pro Jahr.

Ab sofort ist unter der Adresse www.laermaktionsplanung-schiene.de die Informations- und Beteiligungsplattform des Eisenbahn-Bundesamts zur Lärmaktionsplanung im Internet erreichbar. Am 30. Juni 2017 beginnt die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung. Bis zum 25. August 2017 hat die Öffentlichkeit dann die Gelegenheit, sich an der Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamts zu beteiligen. Alternativ hierzu können Beteiligungen auch per Post an die Redaktion Lärmaktionsplanung, Postfach 601230, 14412 Potsdam, geschickt werden. Der vom Eisenbahn-Bundesamt hierfür vorbereitete Fragebogen kann vom
30. Juni 2017 an über die angegebene Internetadresse heruntergeladen oder postalisch über obenstehende Adresse angefordert werden.

Die Stadt Nürnberg empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, die von Bahnlärm betroffen sind, sich zu beteiligen. Umweltreferent Dr. Peter Pluschke stellt fest: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um dem Eisenbahn- Bundesamt Hinweise auf besondere Lärmbelastungen durch den Bahnverkehr zu geben. Alle fünf Jahre bietet die gesetzlichen Verfahren dazu eine Möglichkeit. Aus Sicht des Umweltschutzes erhoffen wir uns eine breite Beteiligung der Nürnberger Bürgerinnen und Bürger.“
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