Apotheker empfehlen: Hausapotheke rechtzeitig vor den Feiertagen auffüllen

Vor den Weihnachtsfeiertagen sollte man die eigene Hausapotheke nochmals gründlich überprüfen, um im Notfall gerüstet zu sein. (Foto: oh)

REGION (pm/vs) - Die bayerischen Apotheker und Umgebung empfehlen, die Hausapotheke rechtzeitig vor den Feiertagen zu überprüfen und fehlende Arzneimittel oder Verbandsmaterial aufzufüllen.

„Denn“, so Rupert Mayer, Pressesprecher der Apotheker in Schwabach und Umgebung, „nicht nur zu viel fettes Essen und zu wenig Bewegung kann den Griff in die Hausapotheke nötig machen, auch kleinere Verletzungen wie Schnittwunden, Verbrennungen oder Verbrühungen kommen während der Weihnachtszeit häufiger vor.“
Außerdem sollten gerade ältere Menschen und chronisch kranke
Patienten, rechtzeitig daran denken, sich vom Arzt alle notwendigen
Medikamente verschreiben zu lassen. Auch an den Weihnachtstagen
leisten die öffentlichen Apotheken Notdienst: Die jeweils diensthabende Apotheke ist per Handy - ohne Vorwahl - unter 22 833 (69 Cent pro Minute) oder gebührenfrei aus dem Festnetz unter 0800 00 22 8 33 zu erfragen.

Medizinschrank individuell bestücken

Um für die gängigsten häuslichen Notfälle gerüstet zu sein, sollte die Hausapotheke -zusätzlich zu individuell benötigten Arzneimitteln- zu Weihnachten unter anderem folgendes enthalten:
• Ein Schmerzmittel, Mittel gegen einfache Erkältungskrankheiten, und Nasentropfen sowie ein Mittel gegen Verdauungsprobleme; ein Wundgel ist sinnvoll bei leichten Verbrennungen, auch ein Desinfektionsmittel sollte nicht fehlen.
• Außerdem braucht man im Notfall Verbandmaterial wie Kompressen oder elastische Binden griffbereit. An Hilfsmitteln sind eine Verbandschere und Verbandklammern empfehlenswert. Für Kleinere Wunden dürfen Pflasterstrips oder ein Wundschnellverband nicht fehlen.
• Auch ein Fieberthermometer, Gummihandschuhe, und eine Pinzette gehören dazu. Schließlich sind eine Erste-Hilfe-Anleitung und Notfallnummern im Ernstfall unverzichtbar.
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