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Swing for Golden Days
VIP Trio swingt auf Burg Rabenstein

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Am 25. Oktober, einem goldenen Oktobersonntag in der Fränkischen Schweiz, lockte das VIP Trio viele Besucher zum Nachmittagskonzert in die Burg Rabenstein.

Victoria Pohl, Namensgeberin der Formation, begeisterte das Publikum von Beginn an mit ihrer frischen jungen Art und ihrem unglaublichen Können. Die Musik ist ihr als Tochter der Konzertpianistin Hildegard Pohl ja schon in die Wiege gelegt, jedoch hat sie durch Studium und eigene Kreativität noch viel dazu gegeben.

Sie stellt ihre Bandkollegen als Very Important music Persons vor. Damit sagt die junge Künstlerin etwas sehr Schönes. Der sehr wichtige Kontrabassist Felix Wiegand liebt das Melodische genau so wie Victoria, die in Wettbewerben erfolgreiche Siegreiche. Außerdem haben beide Jazz und Klassik studiert und spielen sich über weitere Grenzen hinaus; sie zum Pop, er zum Rock’n’Roll. Für dieses Konzert haben sie Florian Kettler hinter das Schlagzeug gesetzt. Der Drummer war schon mit vielen großen Musikern unterwegs, u.a. mit Vincent Weiß. Ergebnis dieser beglückenden Kooperation sind extravagant arrangierte Jazzbestseller und Eigenkompositionen in pfiffig moderner Tonkunst.

Es ist ihr erstes Live-Konzert nach der Pandemiepause und "es fühlt sich super an!", sagt Victoria. Weil sie die Konzertroutine ein bisschen verlassen hat, hat sie vergessen, ihre CD "Very Important Pieces" mitzubringen, die aber per Mail jederzeit bei ihr bestellt werden kann.

Die Konzertreise beginnt mit Voyage und nimmt den Zauber des goldenen Tages auf. Es folgt "Alone Together" mit einem langen einfühlsamen Pianosolo, in das die Percussions mit Besen und der Kontrabass sanft einsetzen. Criss Cross, eine etwas verrückte Jazz Tune führt mit einem begeisternden Schlagzeug-Solo zur "beautiful madness". George Gershwins Tune "A foggy day" hat Victoria entsprechend dem Songtext in einen großen Nebel arrangiert, aus dem die Melodie aufsteigt. Für eine gute Freundin, die Sängerin ist, hat sie "Trust in Us" geschrieben und die Gefühle der Freundschaft begleiten die Tune. "My Funny Valentine" führt nach einem sanften Anfang zur anhaltenden Extase und entlässt das Publikum in die Pause.

Wiedereröffnet wird mit "Blue in Green" und es folgt Duke Ellingtons "Don't Get Around Much Anymore", das wie mit sanft perlenden Regentropfen eröffnet wird und in ein Kontrabass-Solo übergeht. "Django" hat Victoria mit Rachmaninow sehr melodiös arrangiert, weil sie "auch die Klassik liebt". Zum Ende kommend spielt das Trio Victorias Eigenkomposition "Finally". "Star" ist ein Stück von einem Super-Schlagzeuger, in dem Florian Kettler nochmal alles zeigen kann. Es folgt "Hymn to Freedom", das Stück des Superpianisten Oscar Petersons als erste Zugabe und "Bye Bye Blackbird" als zweite.

Dieses junge frische Jazz-Trio aus Franken mit der attraktiven und natürlichen Victoria Pohl ist ein Highlight der Musik.

Autor:

Edith Link aus Nürnberg

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