Schulleiter Thomas Vogler verabschiedet

Über drei Jahrzehnte war Thomas Vogler als Schulleiter tätig – jetzt verabschiedet er sich in den wohl verdienten Ruhestand. Foto: privat

ERLANGEN (pm/mue) - „In Erlangen geht heute eine Ära zu Ende", so Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur Verabschiedung von Thomas Vogler, der als Schulleiter des Sonderpädagogischen Förderzentrums Erlangen in den Ruhestand geht.


Wie der Minister betonte, sei Vogler mehr als drei Jahrzehnte mit Herzblut und Leidenschaft als Schulleiter tätig gewesen – eine Zeitspanne, die ihresgleichen suche. Voglers ganz besonderes Interesse habe der Sprachheilpädagogik gegolten; mit großem Engagement habe er sich dafür eingesetzt, dass in Erlangen eine Sprachheilschule eingerichtet wurde. Stets sei er zudem für seine Vision eingetreten und habe dabei in seinem Elan nicht nachgelassen, um der Skepsis und den Bedenken anderer mit hoher Überzeugungskraft und mit Verhandlungsgeschick zu begegnen. Im Jahr 1980 sei Vogler schließlich Schulleiter der neugegründeten Sprachheilschule in Erlangen geworden und habe dort mit seiner Fachkompetenz und seiner offenen Persönlichkeit die schulische Gemeinschaft fast 20 Jahre lang geprägt. Im Jahr 2012 stieg Vogler dann zum Leiter des Sonderpädagogischen Kompetenz- und Beratungszentrums in Erlangen auf. Herrmann: „Denn es war Ihnen immer ein besonderes Anliegen, dass Netzwerke aus verschiedensten Fachkompetenzen – wie zum Beispiel Kinderärzten, Psychotherapeuten und pädagogischen Fachkräften an Schulen und Kindergärten – in sonderpädagogischen Fragen das Kindeswohl fördern.“ Voglers Wirken reichte jedoch noch weiter – er war auch etliche Jahre Dozent für Sprachheilpädagogik an der Staatlichen Berufshochschule für Logopädie in Erlangen.
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