Spende für die Stammzellbank

Übergabe im hochmodernen Lagerraum für aufbereitete Stammzellen: Sebastian Lechner und Hans Wormser (LBT), Prof. Dr. Reinhold Eckstein, Christa Matschl (MdL a.D.) und Prof. Dr. Volker Weisbach (v.l.n.r.). Foto: Uni-Klinikum Erlangen

ERLANGEN (pm) - Bei der diesjährigen Hauptversammlung des Landesverbands der Bayerischen Transport- und Logistikunternehmen (LBT) e.V. entrichteten die Mitglieder jeweils 12 Euro Eintrittsgeld, die der „Initiative Lebensbank“ der Erlanger Stammzellbank zugute kommen.


Insgesamt rund 1.250 Euro summierten sich so für den Kampf gegen Leukämie – den Betrag verdoppelte der Verbandsvorstand auf 2.500 Euro. Die großzügige Spende übergab LBT-Präsident Hans Wormser nun an Prof. Dr. Reinhold Eckstein und Prof. Dr. Volker Weisbach von der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen.

Bei Leukämie können kranke Zellen mit aufbereiteten Stammzellen aus Nabelschnurblut bekämpft werden; in rund 70 Prozent der Fälle werden die Patienten durch diese Therapie wieder gesund. Da die Erzeugung und Lagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut allerdings äußerst kostspielig ist, sammelt die „Initiative Lebensbank“ fortwährend Spendengelder, um für möglichst viele Patienten entsprechende Konzentrate bereit stellen zu können. „Die Herstellung eines einzelnen Stammzelltransplantats kostet über 1.000 Euro, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden“, erläutert Prof. Dr. Reinhold Eckstein, Leiter der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung. „Wir bedanken uns daher ganz herzlich für das Engagement von Hans Wormser und seinem Verband. Auf Beiträge dieser Art sind wir auch weiterhin angewiesen.“

Für den LBT e.V. war die Spende der Auftakt für eine längerfristig geplante Unterstützung der Erlanger Stammzellbank; bei der Übergabe anwesend war auch Christa Matschl, Mitglied des Bayerischen Landtags a.D., die die „Initiative Lebensbank“ bei der Suche nach Geldgebern unterstützt.
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