15 Jahre Dokumentationszentrum: Tag der offenen Tür

15 Jahre Dokumentationszentrum: Tag der offenen Tür. (Foto: Stadt Nürnberg/C. Dierenbach)
NÜRNBERG (pm/nf) - Mitte Oktober 2016 wurde im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände der dreimillionste Gast gezählt. Diesen Erfolg begeht das Haus zum 15. Jahrestag seiner Eröffnung mit einem Tag der offenen Tür: Am Sonntag, 6. November 2016, von 10 bis 18 Uhr gewährt es Einblicke in seine Arbeit.

Als Dankeschön für den großen Zuspruch, den die Einrichtung in der Bayernstraße 110 über die Jahre hinweg von den Besucherinnen und Besuchern erfahren hat, sind der Eintritt sowie sämtliche Angebote an diesem Tag kostenlos. Für die Führungen werden ab 10 Uhr Teilnahmekarten an der Informationstheke ausgegeben.

Am Tag der offenen Tür kann man sich über die Dauerausstellung und die vielfältigen Angebote informieren. Kurzführungen stellen inhaltliche Aspekte der Arbeit des Dokumentationszentrums vor. Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Fragen zur Verfügung. Außerdem können Interessenten Bücher, Fotos und Objekte aus dem Themenkomplex Nationalsozialismus abgeben und begutachten lassen.

Zeitplan:

10-18 Uhr: Besichtigung der Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ und der Sonderausstellung „KZ überlebt. Porträts von Stefan Hanke“
11-13 Uhr: Abgabe und Begutachtung von Büchern, Fotos und Objekten
11-13 Uhr: Gespräch „Geschichten aus der Sammlung”
11 Uhr: Führung durch die Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ (11.30 Uhr in englischer Sprache)

10.30, 11.30, 12.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr: Kurzführung „Zwischen Dach und Quelle-Lager – Spurensuche hinter verschlossenen Türen“
11, 13, 14, und 15 Uhr: Kurzführung „Glas, Stahl und Backsteine: Das architektonische Konzept des Dokumentationszentrums“
12, 13, 14 und 16 Uhr: Kurzführung „Abstellkammer und Ausstellungsfläche: Kopfbauten und Säulenhallen“
15 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung „KZ überlebt“

Seit seiner Eröffnung im November 2001 kann das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände einen kontinuierlichen Anstieg von Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt verzeichnen. Mittlerweile kommen jedes Jahr etwa 250 000 Besucher – ausgegangen war man bei der Planung von 100 000 Gästen im Jahr. Etwa 50 Prozent kommen aus dem Ausland, besonders attraktiv ist der historische Lernort jedoch auch für Schulklassen.
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