Barish Karademir inszeniert „Medea“

Griechische Tragödie verursachte im 5. Jahrhundert v. Christus einen Skandal

NÜRNBERG (pm/nf) - Das antike Theaterstück „Medea“ in der modernen Inszenierung von Barish Karademir hat am Mittwoch, 30. April 2014, um 20 Uhr in der Tafelhalle, Äußere Sulzbacher Straße 62, Premiere.

Die Uraufführung der griechischen Tragödie Medea von Euripides verursachte im 5. Jahrhundert v. Chr. einen Skandal. Die mit Zauberkräften ausgestattete Heilerin, Enkelin des Sonnengottes Helios, tötet eigenhändig ihre beiden Kinder, um Rache an ihrem Ehemann Iason zu nehmen. Der lässt sie wegen einer besseren Partie –er soll die Tochter des Königs Kreon heiraten – sitzen. Medeas extremes Handeln beschäftigt seitdem viele Literaten und Regisseure. Was bringt eine intelligente, rhetorisch begabte, kämpferische Frau dazu, auf brutale Weise den eigenen Nachwuchs zu töten?

Der Regisseur Barish Karademir ist bekannt für atmosphärisch dichte Inszenierungen, in denen er auch angestaubten Klassikern wieder eine
berührende Aktualität entlockt. Mit einer zeitgemäßen Sprache und zeitgenössischem Tanz transportiert Barish Karademir Bilder und Stimmungen hin zu einem inspirierenden Theatererlebnis. Die Koproduktion mit der Tafelhalle im KunstKulturQuartier wird unterstützt durch Zuschüsse der Stadt Nürnberg und der Kulturstiftung der Sparkasse Nürnberg.
Weitere Aufführungstermine
sind 1.,2., 14., 15., 16. und 17. Mai, jeweils um 20 Uhr. Die Tickets kosten im Vorverkauf 13 Euro, ermäßigt 8 Euro, an der Abendkasse16Euro, ermäßigt 10 Euro.
www.tafelhalle.de
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