Von Gitta Hofrichter performte Finissage im Schloss Almoshof

Gitta Hofrichter bei ihrer Performance
Nürnberg: Schloss Almoshof | Schloss Almoshof (li) Zur Finissage der Ausstellung Reibungsfelder II am Sonntag, den 22.11.2015, führte die GEDOK-Künstlerin Gitta Hofrichter aus Coburg eine Bewegungsperformance vor und brachte so die Besucherinnen und Besucher zu ausgewählter Musik zu einer vielleicht ganz neuen Sicht auf die ausgestellten Exponate.

Auf der alten Wendeltreppe zum zweiten Stock verharrte die Künstlerin in gebückter, angespannter Haltung bereits fünf Minuten vor der Eröffnung durch die Vorsitzende der GEDOK Franken Gerda Hederer, manche von unten kommende Gäste nahmen sie zunächst gar nicht wahr. Doch dann erwachte Gitta Hofrichter zum Leben und erfüllte den Vorraum mit ihren Bewegungen. Von da ging es in den vorderen Raum mit den aufgestellten Stühlen, auf die sich die Gäste setzen konnten. Vor der Tür zum Hauptsaal setzte sie sich zunächst auf einen Stuhl und lenkte den Blick hinein in den Raum und auf die Fenster mit den fallenden Schneeflocken.

Nach ihrem Hineintanzen erfüllte sie auch diesen Raum: Mit tastenden Bewegungen am Fenster und an den Wänden, mit einem Zusammenbruch auf dem Boden, einem erneuten Anspannen der Flügel (Finger) und Auferstehen zu neuem Sehen. Auch die Tür zum hinteren Raum mit den Händen am Bildschirm und auf den umgebenden Bildern gestaltete sie gleichsam neu. Ihre eigenen Hände tauchten hinter dem Bildschirm auf, schließlich ihr ganzer Körper. Interessant dabei, dass ihr eigenes Gedicht von den Fadenverläufen ihr gegenüber an der Wand hing.

Abschließend führte sie die Zuschauenden in die Vorhalle zurück und lud sie ein, zur gleichen Musik nocheinmal selbstständig durch die Ausstellung zu gehen. Im Kunstcafé im Erdgeschoss lockten wie immer leckere Kuchen und Torten zum kulinarischen Abschluss der Ausstellung.

Weitere Informationen unter www.gedok-franken.de
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