Weltweit einzigartig – TÜV Rheinland IndoorMarathon

Siegerin Sonja Huber bekam nach dem Zieldurchlauf nicht nur Ihre Siegermedaille, sondern auch gleich noch ihr Baby auf den Arm. (Foto: Uwe NIklas)
NÜRNBERG (pm/nf) - Draußen frühlingshaftes Herbstwetter, drinnen ganz unabhängig vom Wetter wieder einmal optimale Laufbedingungen. Fast 250 Läuferinnen und Läufer waren beim 11. TÜV Rheinland IndoorMarathon in Nürnberg auf der Strecke unterwegs. Mit dabei auch 25 Staffeln, die über die Gänge und Treppen am Standort in der Tillystraße auf Rundenjagd gingen.

Um 11 Uhr starteten die Sportler zur klassischen Marathondistanz von gemessenen 42,195 km beziehungsweise 21,0975 km für die Halbmarathon-Strecke. Absolviert werden mussten 55 beziehungsweise 27 Runden . Beim Auf und Ab über zwei Etagen der Labor- und Prüfgebäude wurden nebenbei auch noch 455 Höhenmeter beziehungsweise 224 m Höhendifferenz zurückgelegt.

Eine Besonderheit dieser weltweit einzigartige Marathon-Veranstaltung kam dieses Jahr bei frühlingshaften Außentemperaturen nicht so zum Tragen: die Schönwetter-Garantie. Ansonsten hätte wie immer gegolten: egal wie kalt, nass oder windig es draußen sein mag, von den Wetterkapriolen bleiben die Läufer beim TÜV Rheinland IndoorMarathon immer verschont. Ideale Laufbedingungen gab es trotzdem auch dieses Jahr bei der Tempojagd über die Gänge und Flure.

Sieger über die Marathondistanz bei den Männern wurde Marco Sturm (SWC Regensburg/Team Scott) in der Zeit von 3:09:24. Das Besondere an seinem Sieg: Sturm ging sechseinhalb Minuten später auch die Laufstrecke, da sein Zug aus Regensburg mit Verspätung in Nürnberg ankam. Bei den Frauen gewann Sonja Huber von der TG Viktoria Augsburg in der Zeit von 3:35:45. Zusätzliche Motivation kam von der Sambagruppe von Ritmo Candela, die das Läuferfeld mit karibischen Klängen und ausgelassener Stimmung über die Marathondistanz begleitete.

Über die Halbmarathon-Distanz kam bei den Männern Felix Mayerhöfer (DJK Dasswang) in 1:23:35 als erster ins Ziel. Siegerin bei den Frauen wurde Brigitte Schoch (LAG Gossau) in 1:43:38. Mit dabei unter den Teilnehmern war auch der Laufclub 21 aus Fürth, der integrative Arbeit für Menschen mit Down Syndrom leistet. TÜV Rheinland Personalvorstand Thomas Biedermann überreichte bei der Siegerehrung dem Laufclub 21 als Unterstützung für seine vorbildliche Integrationsarbeit einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro.
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