Bayerischer Fußballverband trauert um Maximilian Karl

Max Karl, BFV-Vizepräsident und Bezirksvorsitzender der Oberpfalz, ist überraschen am 17. Oktober 2017 im Alter von 68 Jahren gestorben. (Foto: BFV)

REGION (pm/nf) - Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) trauert um Maximilian Karl. Der BFV-Vizepräsident und Vorsitzende des Bezirks Oberpfalz verstarb am Dienstagabend im Alter von 68 Jahren überraschend an den Folgen eines Herzinfarkts. „Wir sind alle schockiert und fassungslos! Unsere Gedanken sind in diesem schweren Moment bei seiner Familie. Max Karl war eine herausragende Persönlichkeit in unserer bayerischen Fußballfamilie. Als langjähriger Bezirksvorsitzender hat er den Fußball in der Oberpfalz hervorragend aufgestellt und als Vizepräsident in den letzten Jahren auf höchster Ebene viele wichtige Impulse gesetzt und Projekte vorangetrieben. Erst kürzlich noch hat er in Nürnberg an einer Sitzung der sieben Bezirksvorsitzenden teilgenommen, um wichtige Weichen für die weitere Entwicklung des Amateurfußballs zu stellen“, erklärt BFV-Präsident Rainer Koch.

Die BFV-Funktionärslaufbahn des ehemaligen Bundeswehr-Kompaniefeldwebels begann 1990 als Obmann der Schiedsrichtergruppe Cham. Bereits vier Jahre später übernahm der leidenschaftliche Schiedsrichter und Übungsleiter zusätzlich das Amt des Schiedsrichterobmanns im Kreis Cham/Schwandorf und wurde 1996 zudem Beisitzer im Bezirks-Schiedsrichterausschuss. 2002 wechselte er dann vom Schiedsrichterbereich in die Spielleitung und engagierte sich die folgenden drei Jahre als Bezirks-Spielleiter. Seit Januar 2005 und damit über zehn Jahre stand Maximilian Karl schließlich an der Spitze des BFV-Bezirks Oberpfalz und war damit für rund 400 Vereine mit nahezu 2300 Mannschaften verantwortlich. Seit 2008 fungierte er in der Oberpfalz parallel als stellvertretender Bezirksvorsitzender des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV). Im Dezember 2015 folgte der letzte Wechsel innerhalb des BFV, als er vom BFV-Vorstand für den verstorbenen Horst Winkler zum BFV-Vizepräsidenten gewählt wurde und den bayerischen Amateurfußball als Präsidiumsmitglied intensiv mitgestaltete und vor allem den Ausbau der Digitalangebote wie BFV-App, BFV-Video-App, Liveticker und Elektronischen Spielbericht mit Herzblut weiter vorantrieb.

Für seine Verdienste wurde Karl mehrfach ausgezeichnet: Er war Träger der Verbandsehrennadel in Gold, der DFB-Verdienstnadel und der BLSV-Ehrennadel in Gold. Der Freistaat Bayern würdigte seine besonderen Verdienste im Sport 2012 mit der Ehrenamtsmedaille. Im Oktober 2015 erhielt Karl zudem in Nürnberg das Bundesverdienstkreuz am Bande.
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