Harald Glööckler stinksauer! Account von Facebook gesperrt

Designer Harald Glööckler. (Foto: QVC)
PROMIALARM (pm/nf) - Der in über 82 Ländern der Welt erfolgreiche Kultdesigner Harald Glööckler wurde am Wochenende wegen geforderter Authentifizierung vom Sozialen Netzwerk Facebook ohne Vorwarnung gesperrt. „Ich wollte auf Facebook gehen und die Fragen meiner Fans beantworten. Da sah ich plötzlich, dass mein Profil nicht mehr abrufbar ist. Ganz ohne Vorwarnung wurde ich von Facebook gesperrt“, so Harald Glööckler.

Seit einiger Zeit fordert Facebook die wahrheitsgetreue Authentifizierung der Personen des öffentlichen Lebens. Jetzt hat es auch Stardesigner Harald Glööckler erwischt. „Facebook fordert mich auf, mich persönlich zu identifizieren. Dem bin ich nachgekommen. Dies reichte Facebook nicht. Ich weigere mich aber, meine persönlichen Daten in dem von Facebook geforderten Ausmaß aus Datenschutzgründen herauszugeben. Ich soll beispielsweise meine Ausweisdokumente kopieren. Darin sind alle Daten enthalten, die mich und mein Leben betreffen. Dass die Aufforderung zur Übersendung einer eingescannten Kopie des Personalausweises gegen das Gesetz verstößt, scheint Facebook dabei nicht zu interessieren. Ich bin deshalb nicht bereit, meine Daten herauszugeben und mich in der geforderten Art und Weise zu offenbaren“, erklärte der Designer.

Obgleich meine Anwälte sich der Sache angenommen haben, reagiert Facebook bislang nicht und mein Account ist nicht wieder aktiviert. Zahlreiche Kunden, Fans und Freunde von mir machen sich Sorgen und fragen bei mir nach, was denn passiert ist, dass ich so plötzlich nicht mehr auf Facebook zu finden bin. Ich bin erbost über die Sperrung und würde mir wünschen, dass Facebook sich lieber verstärkt darauf konzentriert, Hasstiraden, rassistische Hetze gegenüber Minderheiten und Flüchtlingen sowie bösartige Beleidigungen auf Facebook zu eliminieren und schneller zu löschen."

Vor einigen Jahren hatte sich der Stardesigner dazu entschlossen, seinen Account selbst zu deaktivieren. Viele Beleidigungen standen auf seiner Seite fast schon auf der Tagesordnung. „Als meine Fans jedoch beleidigt wurden, war das zu viel. Ich beschloss schlichtweg von einem Tag auf den anderen, meinen Account still zu legen. Das wollte und konnte ich so nicht akzeptieren. Meine große Fangemeinde hat mir daraufhin in unzähligen Briefen und E-Mails immer wieder mitgeteilt, dass das sehr schade ist und ich ihnen auf Facebook sehr fehle. Nach einer Weile habe ich den Entschluss gefasst, dass man solchen Menschen, die andere in Sozialen Netzwerken mutwillig mit bösartigen und herabwürdigenden Kommentaren angreifen und beleidigen, nicht noch die Genugtuung geben muss, das man sich selbst zurückzieht. Jetzt erst Recht, dachte ich. Ich habe den erneuten und direkten Fankontakt auf Facebook sehr genossen. Es hat mir viel Freude bereitet, wieder auf Fragen selbst zu reagieren oder Anregungen und Tipps in den Bereichen Fashion und Lifestyle zu geben. Ich hoffe, auch im Interesse meiner Fans, dass sich dieses Missverständnis aufklärt, Facebook meinen Account so schnell wie möglich wieder frei gibt und ich wieder für meine Fans da sein kann. Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob ich mich auf einer Plattform wiederfinden möchte, auf der es ermöglicht wird, die Würde des Menschen geschützt durch Anonymität mit Füßen zu treten.“
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