Handball-Bundesliga: HC Erlangen schlägt Coburg im Derby

(Foto: hl-studios, Erlangen): Rückraumspieler Nicolai Theilinger (#3) war mit 6 Treffern gegen Coburg erfolgreich
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Der HC Erlangen gewinnt das Frankenderby gegen den HSC 2000 Coburg vor über 8.000 Zuschauern mit 26:24 (13:11)

(Erlangen) - Es war das Handball-Fest, das sich die Verantwortlichen des HC Erlangen im Vorfeld des Frankenderbys zwischen dem HCE und dem HSC 2000 Coburg gewünscht hatten. Über 8.000 begeisterte, laute und emotionale Franken hatte es am heutigen Abend in die Arena Nürnberger Versicherung gezogen, um das erste Spiel zwischen zwei bayerischen Mannschaften in der „stärksten Liga der Welt“ zu verfolgen.

Schon vor dem Spiel spürte man diese besondere Atmosphäre, die nur ein Derby mit sich bringt. Es knisterte in jeder Ecke der Halle, die beiden Fanlager versuchten schon vor dem Anpfiff alles aus ihren Kehlen herauszuholen.

Der HC Erlangen diktierte das Geschehen

Als die beiden Unparteiischen um 19.00 Uhr das Frankenderby zwischen Blau-Rot und Gelb-Schwarz anpfiffen, sollten die Fans das bekommen, was diesen wunderbaren und spannenden Sport ausmacht. Die beiden fränkischen Kontrahenten lieferten sich von Beginn einen harten Fight, überzeugten mit zwei sehr gut agierenden Abwehrreihen und begeisterten mit sehenswerten Treffern die Zuschauer. Der HC Erlangen konnte dem Spiel von Beginn an seinen Stempel aufdrücken, diktierte das Geschehen und brachte schnell drei Tore zwischen sich und den Gast aus Oberfranken. Der HSC, der am vergangenen Wochenende mit dem Sieg gegen den Bergischen HC die rote Laterne der Liga abgab, kam immer wieder zurück ins Spiel und ließ den HC Erlangen nie wirklich wegziehen. So ging es mit einem 13:11 in die Halbzeitpause.

Auch die 2. Halbzeit ein ähnliches Bild

Nach dem Wechsel änderte sich am Spielgeschehen wenig. Die Erlanger fanden immer die richtige Antwort auf die Coburger Angriffe. Ein seit Wochen in bestechender Form befindlicher Nikolas Katsigiannis ließ mit seinen Paraden die Arena Nürnberger Versicherung immer wieder explodieren.

Auch die beiden Außen des HC Erlangen, Ole Rahmel und Martin Stranovsky waren die entscheidenden Faktoren dafür, dass der HSC 2000 Coburg nie ausgleichen geschweige dem vorbeiziehen konnte. Stranovsky, der auch vom Siebenmeterpunkt ein sicherer Schütze war, sorgte zusammen mit Rahmel und Rückraumspieler Nicolai Theilinger für insgesamt 21 Treffer. Die über 7.500 Fans, die zum HC Erlangen hielten, verwandelten die Arena Nürnberger Versicherung während und ganz speziell nach dem Schlusspfiff erneut in ein Tollhaus.

Mit dem Sieg gegen den HSC 2000 Coburg rangiert der HC Erlangen aktuell auf dem neunten Tabellenplatz der DKB Handball-Bundesliga und hat einen Spieltag vor dem Ende der Hinrunde 14 Punkte gesammelt.

Nächstes Wochenende zum Deutschen Meister
Am kommenden Wochenende gastiert der HC Erlangen beim Deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen, den aktuell zweiten der DKB Handball-Bundesliga. Am 21. Dezember findet dann bei der traditionellen BLACK-NIGHT gegen den SC DHfK Leipzig in vorweihnachtlicher Atmosphäre in der ARENA das letzte Heimspiel eines erfolgreichen Jahres statt.

Trainerstimmen nach dem Spiel
Robert Andersson (Trainer des HC Erlangen): „Es ist eine wirklich tolle Geschichte in dieser Halle vor diesen Fans alle zwei Wochen spielen zu dürfen. Wir haben heute erneut stark die Nerven bewahrt und haben uns abgesehen von der Anfangsphase nicht anstecken lassen. Das sind zwei richtig wichtige Punkte für uns.“

Jan Gorr (Trainer des HSC 2000 Coburg): „Ich muss meiner Mannschaft aber auch unseren Fans heute ein großes Kompliment aussprechen, die heute gezeigt haben was Coburg ausmacht. Am Ende haben Kleinigkeiten diese Begegnung zu Gunsten der Erlanger entschieden.“

Weitere Informationen: http://www.hc-erlangen.de

(Foto: hl-studios, Erlangen): Rückraumspieler Nicolai Theilinger (#3) war mit 6 Treffern gegen Coburg erfolgreich
(Foto: hl-studios, Erlangen): Ole Rahmel war mit seinen acht Treffern gegen Coburg wieder eine sichere Bank
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Jocki Krieg aus Erlangen

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