Erlanger Handball fuhren mit leeren Händen nach Hause
Handball-Bundesliga: HC Erlangen verliert gegen Leipzig

(Jocki_Foto, Erlangen): Erstes Tor und am Ende noch eine rote Karte - Sebastian „Flamme“ Firnhaber #18
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  • hochgeladen von Jocki Krieg

Der HC Erlangen verlor am Sonntagnachmittag sein Auswärtsspiel in Leipzig. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit kam den Franken in den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs der Zugriff aufs Spiel abhanden, was zur Folge hatte, dass sich die Hausherren immer weiter absetzen konnten. Auch wenn sich der HC Erlangen noch einmal bis auf drei Tore heran kämpfen konnte, verlor das Team von Trainer Adalsteinn Eyjolfsson am Ende mit 26:21 (13:11).

In der ersten Hälfte des Spiels sahen die zahlreich mitgereisten HC Fans eine ausgeglichene Partie, in der sich weder die Leipziger, noch der HC Erlangen entscheidend absetzen konnte. Die Gastgeber erzielten den ersten Treffer des Spiels, aber Sebastian Firnhaber stellte umgehend auf 1:1 gleich. Nach sieben gespielten Minuten, in welchen der HCE vier in Unterzahl agierte, zog der SC DHfK das erste Mal mit zwei Toren davon (4:2). Nico Büdel glich in der 15. Spielminute zum 6:6 aus, doch weil dem HC Erlangen im Aufbauspiel immer wieder Fehler unterliefen, eroberten sich die Hausherren die Führung schnell zurück und zogen durch den Treffer von Luca Witzke erstmals mit drei Toren davon (10:7). Michael Haaß & Co. ließen sich nicht abschütteln und kamen durch die beiden Treffer von Overby und dem Tor von Nikolai Link wieder auf 10:10 heran (22.). Erlangen punktete mit einer aufmerksamen Abwehrarbeit, offenbarte beim Umschalten allerdings auch Schwächen und wurde von Leipzig immer wieder in den Positionsangriff gezwungen. Kurz vor dem Pausenpfiff markierte Kapitän Michael Haaß das 11:11, was Andre Haber dazu veranlasste die Auszeit zu legen. Knappe zwei Minuten waren noch zu spielen, als Leipzig auf 12:11 erhöhte und Sime Ivic ein Fehler im Angriff unterlief, den die Gastgeber eiskalt ausnutzen und quasi mit dem Pausenpfiff das 13:11 erzielten.

Den Zugriff auf das Spiel verloren

Nach dem Seitenwechsel kassierte der HC Erlangen direkt den Gegentreffer zum 14:11. Den ersten Angriff des zweiten Durchgangs konnte Michael Haaß noch erfolgreich abschließen (14:12 / 32.). In den darauffolgenden sieben Spielminuten gelang den Erlangern dann vorerst nichts mehr. Dem Team von Cheftrainer Adalsteinn Eyjolfsson unterliefen reihenweise technische Fehler, sodass der SC DHfK mit einem 4:0-Lauf auf 18:12 davoneilte. Nico Büdel erlöste die lautstarken HC Fans in der 38. Minute mit dem Treffer zum 18:14, doch näher als drei Tore ließen die Leipziger den HCE nicht mehr herankommen (21:18 / 50.). Auch wenn sich die Franken immer wieder in gute Wurfpositionen brachten, scheiterten sie zu häufig am gegnerischen Keeper Jens Vortmann, der mit 40% gehaltenen Bällen, am 21. Spieltag phasenweise unüberwindbar schien. Die Hypothek war aus Sicht der Erlanger zu hoch, um noch etwas Zählbares mit nach Franken zu nehmen. Über die Spielstände 23:18, 25:19 und 25:20 bauten die Leipziger ihre Führung weiter aus und auch der eingewechselte siebte Feldspieler konnte die drohende Niederlage nicht abwenden. 15 Sekunden vor Abpfiff sah Sebastian Firnhaber nach einem Foulspiel an Leipzig-Youngster Jonas Hönicke die rote Karte. Lucas Krzikalla verwandelte den fälligen Strafwurf und Nico Büdel setzte den Schlusspunkt zum 26:21-Endstand.

Nächsten Sonntag zum Tabellenführer
Die nächste schwere Auswärtsaufgabe wartet in sieben Tagen auf die Erlanger Bundesliga-Handballer. Am 09. Februar um 16.00 Uhr treten die Franken die Reise in den hohen Norden an. Beim Rekordmeister THW Kiel und Tabellenersten muss sich das Team von Coach Adalsteinn Eyjolfsson vor allem im Angriff steigern, um gegen das Star-Ensemble mithalten zu können.

Weitere Informationen: http://www.hc-erlangen.de

Autor:

Jocki Krieg aus Erlangen

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