Der HC Erlangen hielt zunächst gut mit, musste sich aber dann der Weltklasse-Mannschaft beugen
Handball: HC Erlangen unterliegt dem Rekordmeister THW Kiel

(Jocki_Foto, Erlangen) - Anfangs konnte der THW Kiel schon etwas verzweifeln, denn die Erlanger fanden immer wieder einen Weg, um zum Torerfolg zu kommen.
  • (Jocki_Foto, Erlangen) - Anfangs konnte der THW Kiel schon etwas verzweifeln, denn die Erlanger fanden immer wieder einen Weg, um zum Torerfolg zu kommen.
  • hochgeladen von Jocki Krieg

Der HC Erlangen musste sich am Samstagabend, in der restlos ausverkauften Arena Nürnberger Versicherung, dem Rekordmeister THW Kiel geschlagen geben. Rund 8.600 „handballverrückte Franken“, so wie der Erlanger Keeper Nikolas Katsigiannis die Zuschauer beschrieb, bedeuteten für den HC Erlangen Vereinsrekord.

Eine atemberaubende Atmosphäre in der ARENA
Mit einem Meer aus blauen und roten Fahnen begrüßten die Fans des HC Erlangen ihre Mannschaft vor dem Spiel und sorgten unmittelbar vor dem Anpfiff für einen absoluten Gänsehaut-Moment. Im Nürnberger-Hexenkessel ging der fränkische Erstligist zwar mit viel Mut in die Partie, verlor aber nach einer starken ersten Halbzeit am Ende gegen Pokalsieger mit 21:30 (12:14).

Beide Mannschaften begegneten sich im ersten Durchgang auf Augenhöhe. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen, schafften es die Kieler nicht, sich entscheiden abzusetzen. Der HC Erlangen kämpfte von Anfang an aufopferungsvoll in der Defensive und ging durch den Treffer von Nicolai Theilinger in der 6. Minute mit 4:3 in Führung. Nach mehreren Führungswechseln traf Nationalspieler Steffen Weinhold zum 5:7 (12.) aber der HC Erlangen ließ sich nicht abschütteln und kam Dank dem Treffer von Petter Overby wieder zum 7:7-Ausgleich.

Der THW Kiel, der zu Beginn mit seiner offensiven 3-2-1-Abwehr agierte, stellte aufgrund der Tatsache, dass der HC immer wieder Lösungen fand in der 20. Minute auf 6:0 um. Die Umstellung trug zunächst keine Früchte, denn die Erlanger fanden immer wieder Mittel, um zum Torerfolg zu kommen. So auch in der 28. Spielminute, als Nikolai Link den Treffer zum 12:12 erzielte. Angepeitscht von ihren lautstarken Fans, erarbeitete sich das Team von Kapitän Michael Haaß einen 12:14 Pausenstand.

Anfang der zweiten Halbzeit nicht ins Spiel gefunden
Nach dem Wiederanpfiff erwischten die Gäste aus dem Norden den besseren Start. Nico Büdel tankte sich zwar zum 13:14-Anschlusstreffer durch, doch Petter Overby und Michael Haaß sahen früh die Zwei-Minuten-Zeitstrafen, die die Vorentscheidung einläuteten sollten. Die daraus resultierende Überzahlsituation nutze der amtierende Pokalsieger eiskalt aus, um mit einem 7:0-Lauf auf 14:21 davonzuziehen. „Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit hat leider den Ausschlag gegeben. In dieser Phase war der THW nur sehr schwer aufzuhalten und wir haben es nicht mehr geschafft zurück zu unserem Spiel zu finden“, sagte HC-Trainer Adalsteinn Eyjolfsson nach dem Spiel. Zwar gab der HC Erlangen nicht auf, kämpfte sich mit den Toren von Florian von Gruchalla und Youngstar Benedikt Kellner zum 19:26 heran, musste sich aber mit zunehmender Spielzeit dem stark aufspielenden Rekordmeister beugen. Am Ende lasen die Zuschauer in der ausverkauften Arena Nürnberger Versicherung den 21:30-Endstand auf der Anzeigetafel.

Erfahrung gesammelt für nächstes Training
Trotz der Niederlage möchte der HC Erlangen an die positiven Momente des Spiels anknüpfen. „Ich denke wir haben heute vor allem in der ersten Halbzeit einiges richtig gemacht und uns immer wieder gute Chancen heraus gespielt. Die positiven Aspekte wollen wir mit in die kommende Trainingswoche nehmen“, zeigte sich der sechsfache Torschütze Nico Büdel nach dem Spiel zuversichtlich.

Jetzt nach Göppingen zum schweren Auswärtsspiel
Die nächste schwere Aufgabe in der DKB Handball-Bundesliga lässt nicht lange auf sich warten. Schon am kommenden Donnerstag ist der HC Erlangen auswärts bei FRISCH AUF! Göppingen gefordert. Das Spiel des 30. Spieltags gegen den Tabellenachten wird wie gewohnt live auf SKY SPORT und im FACKELMANN-LiveBlog von Nordbayern.de übertragen.

Weitere Informationen: http://www.hc-erlangen.de

Autor:

Jocki Krieg aus Erlangen

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