Stadtrat stimmt für Neubau des Werkstättengebäudes

ERLANGEN (pm/mue) - Der Stadtrat hat der Vorplanung für den Neubau des Werkstättengebäudes auf dem Campus Berufliche Bildung zugestimmt.

Der Neubau soll an der Stelle entstehen, wo sich heute entlang der Schillerstraße ein viergeschossiger Gebäudeteil des gewerblichen Traktes befindet; der Verwaltungs- und IT-Trakt der Schule soll saniert werden.

Die vom Stadtrat beschlossene Variante sieht zwei parallel angeordnete Gebäuderiegel vor, die durch Brücken verbunden sind, der Zwischenraum dient als überdachte Aufenthalts- und Kommunikationszone. Da die Gebäude unabhängig voneinander errichtet werden, sind die Einschränkungen im laufenden Betrieb gering; ebenso sind die Risiken in der Bauabwicklung geringer als bei einer Sanierungsvariante, gegen die sich der Stadtrat mehrheitlich entschieden hat. „Der große Neubauanteil ist in langfristiger Perspektive im Betrieb nachhaltiger. Wir können Barrierefreiheit besser umsetzen und auch die Standards einer zunehmend von der digitalisierten Arbeitswelt geprägten ‚Berufsschule 4.0‘ berücksichtigen“, so Bau- und Planungsreferent Josef Weber. Die Verwaltung schätzt die Gesamtkosten für den Bau aktuell auf rund 57 Millionen Euro, zum derzeitigen Planungsstand sind noch Abweichungen von bis zu 20 Prozent möglich.

Mit den Bauarbeiten soll Mitte 2020 begonnen werden, die Fertigstellung ist bis 2026 vorgesehen. Kultur- und Bildungsreferentin Anke Steinert-Neuwirth begrüßte den Schritt: „Die duale Berufsausbildung ist eine zentrale Säule unseres Bildungssystems und unserer kommunalen Bildungslandschaft. Deshalb ist es wichtig, dass wir in Erlangen für diesen Bereich möglichst gute Rahmenbedingungen schaffen.“
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