Ehepaar Fischer segelt vom Schwanstettener Hafen in die weite Welt

„Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“ wünschte Bürgermeister Robert Pfann den beiden Seeleuten eine gute Fahrt.
  • „Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“ wünschte Bürgermeister Robert Pfann den beiden Seeleuten eine gute Fahrt.
  • Foto: © Gemeinde Schwanstetten
  • hochgeladen von Redaktion MarktSpiegel

SCHWANSTETTEN (pm/vs) - Statt in einem Haus wohnt das Ehepaar Fischer auf einem Boot mit dem Namen „Wavuvi“, das mit Heimathafen in Schwanstetten offiziell gemeldet ist.

Grund genug für Bürgermeister Robert Pfann einen nicht alltäglichen Besuch der vor der Schleuse Leerstetten ankernden „Wavuvi“ abzustatten.
Die Bootsbesatzung, die Eheleute Hartwig und Christine Fischer mit Hund „Stew“, sind keine unbekannten, schließlich habe beide viele Jahre in Schwand gewohnt. Skipper Hartwig war schon von jeher eine Frohnatur und so verwundert es nicht, dass er in der Session 1983/84 als Faschingsprinz beim Schwander Carnevals Club für Stimmung sorgte. Seit 24 Jahren leben die Fischers in Einselthum nicht unweit vom Rhein in Rheinland-Pfalz. Hartwig Fischer arbeitete zunächst in der Versicherungsbranche und war danach als Handelsvertreter für Kanalsanierungstechnik selbständig. Aufgrund einer seltenen Krankheit musste er allerdings das Arbeitsleben früh beenden, was die Eheleute Fischer zum Anlass nahmen, ihr Leben komplett neu zu überdenken.
Da beide den Bootsführerschein schon seit vielen Jahren haben und das Bootfahren ihre große Leidenschaft ist, reifte der Entschluss, ihr Leben im Wohnhaus gegen eines auf einem Boot einzutauschen. So heißt es jetzt von der Heimat für längere Zeit Abschied zu nehmen, denn die beiden Kapitäne befinden sich für die nächsten Jahre auf großer Fahrt. Die geplante Reiseroute hat es in sich: Rheinau-Basel-Mannheim-Stuttgart/Esslingen-Frankfurt-Mainz-Luxemburg-Berlin-St. Petersburg-Norwegen-Schwarze Meer! „Wavuvi“, die mit ihren zweimal je 360 PS-Motoren eine Spitzengeschwindigkeit von 27 Knoten (etwa 50 km/h) erreicht, wird dafür sorgen, dass die Eheleute Fischer ihre angepeilten Ziele erreichen werden. Im Übrigen: die interessante Reise kann man unter dem Weblog www.wavuvi.over-blog.com verfolgen.
Übrigens: „Wavuvi“ kommt aus dem ostafrikanischen Kisuaheli und heißt schlichtweg „Fischer“.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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