Landesgartenschau: Erlangen setzt auf Ideen der Bürger

ERLANGEN (pm/mue) - Nach dem Zuschlag für die Landesgartenschau 2024 in Erlangen hat der Stadtrat jetzt einen Zeit- und Maßnahmenplan für Planung und Umsetzung verabschiedet.


Danach wird die Verwaltung beauftragt, in den Jahren 2017 und 2018 einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb für eine ökologisch-nachhaltige Landesgartenschau durchzuführen. Ziel ist es, die Wöhrmühlinsel und das innenstadtnahe Gebiet des Regnitzgrunds zwischen Wöhrmühlinsel und Großparkplatz nachhaltig und ökologisch aufzuwerten und zugleich ausgewählte Teilbereiche für die Freizeitnutzung zu öffnen. „Wir wollen die Dynamik einer Landesgartenschau nutzen, um Impulse für die Alt- und Innenstadt zu setzen und damit auch einem ‚Südrutsch‘ der Stadt entgegen zu wirken“, so Oberbürgermeister Florian Janik. „Jetzt brauchen wir die Ideen der Bürger. Wir wollen, dass die Menschen sagen können: Das ist unsere Landesgartenschau.“

In einem intensiven Arbeitsprozess wurde in der Verwaltung ein Verfahren mit verschiedenen Beteiligungs- und Informationsformaten entwickelt, das den Spagat von größtmöglicher Transparenz eines Wettbewerbsverfahrens und weitestgehenden Mitwirkungsmöglichkeiten der Menschen vereint. Das Konzept sieht vor, dass sich Wettbewerbsphasen mit Phasen der Öffentlichkeitsbeteiligung abwechseln. „In allen Stadien – von der Planung bis zur Umsetzung – haben wir Möglichkeiten für Bürgerbeteiligung geschaffen. Erst werden Ideen gesammelt, dann wird gearbeitet, darauf aufbauend wird weiter mit den Bürger diskutiert“, erläuterte Planungsreferent Josef Weber.

Zur Durchführung aller Aufgaben soll die bestehende Projektgruppe im Rathaus um eine Stabsstelle Planung und eine Projektassistenz verstärkt werden. Projektmittel in Höhe von 100.000 Euro werden für den Haushalt 2017 beantragt.
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