Aktuelle Karten für den sicheren Schulweg

Die Stadt Nürnberg hat Karten für einen sicheren Schulweg herausgegeben. (Foto: ©sabine hürdler/Fotolia.com)
NÜRNBERG (pm/nf) - Die Stadt Nürnberg stellt Schulwegkarten für Eltern und deren schulpflichtige Kinder zur Verfügung. Zum Beginn des neuen Schuljahrs wird es für Kinder und Eltern wieder Zeit, sich mit dem Schulweg vertraut zu machen, vor allem dann, wenn sich die Wege geändert haben. Die Karten sollen es den Kindern erleichtern, einen sicheren Weg in die Schule und wieder nach Hause zu finden. Alle Grundschülerinnen und Grundschüler erhielten ein Exemplar in ihrer Schule, die ABC- Schützinnen und ABC-Schützen bei der Schulanmeldung.

Die Schulwegkarten sind zusätzlich über die Internetseite des Verkehrsplanungsamts unter http://www.nuernberg.de/internet/verkehrsplanung/s... abrufbar und werden stets auf dem aktuellen Stand gehalten. Änderungen, die für die Schulwegsicherheit relevant sind, werden hier regelmäßig eingefügt. Darüber hinaus sind Einzelexemplare gedruckter Schulwegkarten beim Verkehrsplanungsamt, Lorenzer Straße 30, E-Mail verkehrsrecht@stadt.nuernberg.de, erhältlich.

Schulwegkarten bieten für Kinder und Eltern Empfehlungen bei der Wahl eines sicheren Schulwegs. Sie geben Hinweise auf Gefahrenstellen, zeigen aber auch sichere Wegstrecken auf. Sie sind ein sinnvolles Hilfsmittel für Eltern sowie Schulanfängerinnen und Schulanfänger, wenn der Schulweg geplant und gemeinsam eingeübt werden soll. In den Schulwegplänen sind Ampeln, Zebrastreifen, Querungshilfen und mit Schulweghelfern gesicherte Übergänge eingetragen. Dabei ist zu beachten, dass nicht immer der kürzeste Weg auch unbedingt der sicherste ist.

Kinder können den täglichen Weg zwischen Zuhause und Schule nach sorgfältigem Einüben des Schulwegs durchaus alleine oder mit Schulkameradinnen und Schulkameraden bewältigen und gewinnen dadurch ein wichtiges Stück Selbstständigkeit. „Elterntaxen“ sind an den Nürnberger Schulen dagegen ein großes Problem für die Verkehrssicherheit, da an den Schulen keine ausreichenden Park- und Haltemöglichkeiten für sie zur Verfügung stehen und auch nicht gestellt werden können. Aus dem Verhalten der Eltern resultieren auch die meisten Verkehrsordnungswidrigkeiten, die im Umfeld der Schulen geahndet werden. Dadurch sind die Kinder wesentlich stärker gefährdet als jene, die zu Fuß in den Unterricht gehen. Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich appelliert daher an alle Eltern: „Fahren Sie ihre Kinder bitte nicht mit dem Auto zur Schule, denn kurze Strecken gemeinsam zu Fuß zurückzulegen, ist für alle Beteiligten sinnvoll und umweltfreundlich.“
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