Anstrengend: Treppensprint in voller Ausrüstung

Das Nürnberger Team am Alexanderplatz: Philipp Bernds (l.) und Christian Gradl. Fotos: oh/Freiwillige Feuerwehr Nürnberg-Moorenbrunn

Nürnberger Feuerwehrleute beim Berliner Firefighter Stairrun erfolgreich

NÜRNBERG - Der ,,Alex“ in Berlin, der sonst eher Verkehrsknotenpunkt und Touristenattraktion ist, war zum dritten Mal Schauplatz für den Berliner Firefighter Stairrun. Dieser besondere Feuerwehrwettkampf wurde zum dritten Mal von der Betriebssportgruppe der Berliner Feuerwehr organisiert. Das Ziel des Stairrun liegt in einer Höhe von 110 Metern auf der Aussichtsplattform auf dem Dach des PARK INN Hotels in der Mitte des Alexanderplatzes.

Um die Plattform zu erreichen müssen die Wettkämpfer, Zweierteams aus komplett ausgerüsteten Feuerwehrleuten, erst circa 300 Meter über den Alexanderplatz laufen um anschließend die 770 Treppenstufen hinauf in die 39. Etage des markanten Hochhauses zu bewältigen. Am diesjährigen Firefighter Stairrun nahmen 632 Feuerwehrleute aus insgesamt 10 Nationen teil. In einem Abstand von jeweils 30 Sekunden starteten die Wettkampfteams zum Treppensprint in voller Schutzausrüstung. Diese besteht aus der feuerfesten Schutzkleidung für den Brandeinsatz, einem Atemschutzgerät mit Vorratsflasche und Maske sowie Feuerwehrhelm und Einsatzstiefeln und wiegt etwa 25 Kilogramm.

Mitten unter diesen Feuerwehrsportlern waren, wie bereits im Vorjahr, auch wieder zwei junge Feuerwehrmänner von der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg-Moorenbrunn. Christian Gradl und Philipp Bernd waren vergangenes Jahr mit 6 weiteren Feuerwehrkameraden, darunter auch eine aktive Feuerwehrfrau, schon einmal beim Stairrun in Berlin mit dabei. Mit einer Zeit von 8 Minuten und 44 Sekunden waren sie damals die schnellsten Nürnberger auf Platz 64 von insgesamt 271 Teilnehmern. An diesen Erfolg wollten Sie dieses Jahr natürlich wieder anknüpfen: In 9 Minuten und 11 Sekunden erreichten die zwei ,,Himmelstürmer“ die Zielplattform auf dem Dach.

Das Wunschziel der beiden, sich unter den ersten Hundert der 338 Teams zu platzieren, wurde mit Platz 86 in der Gesamtwertung und Platz 77 in der Wertung Youngster (beide Starter zusammen jünger als 80 Jahre) erreicht.

Den ersten Platz verteidigten übrigens die beiden Vorjahressieger aus der Nürnberger Partnerstadt Krakau mit einer hervorragenden Zeit von 6 Minuten und 17 Sekunden.





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