Behördenübergreifende Jugendschutzkontrollen

NÜRNBERG(ots) - Bereits zum wiederholten Male führten Beamte der Nürnberger Polizei in Zusammenarbeit mit dem Nürnberger Jugendamt, den Nürnberger Verkehrsbetrieben und der Bundespolizei am vergangenen Freitagabend (30.10.2015) Jugendschutzkontrollen durch. Betroffen waren dabei der Bereich um den Nürnberger Hauptbahnhof und das sog. Klingenhofareal im Osten der Stadt.

Unter Federführung des Nürnberger Jugendamtes starteten die Kontrollen gegen 19:30 Uhr im Bereich des Nürnberger Hauptbahnhofes. Dort legte man das Augenmerk hauptsächlich auf Jugendliche, die offenbar mit der U-Bahn zum Klingenhofareal in der Klingenhofstraße fahren wollten. Im Bahnhofsbereich kontrollierten bereits Beamte der Bundespolizei, an den Bahnsteigen die VAG Nürnberg und die Nürnberger Polizei. Weitere Kontrollen fanden am U-Bahnhof Herrnhütte statt.

Überprüft wurden das Mitführen von Alkohol im Zusammenhang mit dem Alter der Betroffenen, das Rauchen in den U-Bahnbereichen sowie weitere jugendschutzrechtliche Vorschriften. Letztlich konzentrierte sich die Kontrollaktion überwiegend auf Besucher einer Diskothek in der Klingenhofstraße.

Rund 600 Personen wurden durch die Einsatzkräfte übrprüft. Dabei wurden mehr als 90 Flaschen Alkohol und knapp zwei Dutzend Tabakwaren freiwillig vernichtet. Mehrere Jugendliche fielen durch starke Alkoholisierung auf. Eine junge Frau kam mit Kreislaufproblemen infolge Alkoholgenusses in ein Krankenhaus, eine weitere musste mit hohem Promillegehalt ebenfalls ärztlich behandelt werden.

Letztlich verlief der Einsatz nahezu friedlich und störungsfrei. Ein Jugendlicher fiel aber aus dem Rahmen, als er einer Polizeistreife am Nürnberger Hauptbahnhof Widerstand leistete (Meldung 2082 vom 01.11.2015).

Hervorzuheben ist die absolut reibungslose Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Behörden und Dienststellen. Die meisten jungen Leute zeigten sich einsichtig ob der durchgeführten Kontrollen und Belehrungen.

Nach Betriebsschluss der Diskothek verlief der Abmarsch der Besucher störungsfrei. Die Nürnberger Polizei wird auch in Zukunft die Arbeit des Nürnberger Jugendamtes bei Jugendschutzkontrollen unterstützen.

Quelle: Bert Rauenbusch Polizeipräsidium Mittelfranken
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