Bratwurstpreis für Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly ist bekennender Bratwurst-Fan. Foto: John R. Braun

Der Schutzverband Nürnberger Rostbratwürste e.V. verlieh den diesjährigen Nürnberger Bratwurstpreis an Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly im Rahmen der Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum Fembohaus. Damit ist das Stadtoberhaupt der elfte Preisträger in der Geschichte des Nürnberger Bratwurstpreises.

Überreicht hat Dr. Ulrich Maly den Preis schon oftmals. In diesem Jahr durfte er ihn bei Eröffnung der Ausstellung „9 cm Nürnberg. Eine Kulturgeschichte der Nürnberger Bratwurst“ selbst entgegennehmen und sich einreihen in eine Liste honorigster Preisträger. Mit dieser Auszeichnung werden Personen oder Institutionen geehrt, die sich in ganz besonderem Maße um die Nürnberger Rostbratwurst verdient gemacht haben. „Die Stadt Nürnberg ist Mitgründerin unseres Schutzverbandes und unser Oberbürgermeister Dr. Maly hat sich in der Vergangenheit stets für seine Belange Zeit genommen und vielfältig unterstützt“, betont Dr. Rainer Heimler, 1. Vorsitzender des Schutzverbandes Nürnberger Bratwürste e.V. Der Bratwurstpreis wird symbolisiert durch die Bratwurstlampe, liebevoll handgefertigt durch den Nürnberger Bildhauer Robert Scholz (in der Ausstellung ist eine Ausfertigung zu bewundern).

Gleichzeitig öffnete die Bratwurstausstellung ihre Tore, deren Realisierung nur durch das große persönliche Engagement der Leitung der städtischen Museen und ihrer Mitarbeiterinnen sowie durch die finanzielle Unterstützung des Schutzverbandes Nürnberger Bratwürste e.V. möglich geworden ist. „9 cm Nürnberg“ eine Kulturgeschichte der Nürnberger Bratwurst kann noch bis Ende März 2015 im Nürnberger Stadtmuseum Fembohaus mit interessanten Exponaten, Bildern und Dokumenten rund um die Nürnberger Bratwurst, ihre Herstellung und ihre kulturelle Bedeutung, erstmalig besichtigt werden. Die Ausstellung zeigt die frühe handwerkliche Produktion der Bratwurst, die in den Abbildungen von Schweinemetzgern und Schweinestechern der Zwölfbrüderhausstiftung vom 14. bis 16. Jahrhundert und in zahlreichen historischen Metzger-Gerätschaften überliefert ist. Was damals verwendet wurde und was heute in die Wurst hineinkommt, wird ebenso anschaulich aufgeführt, wie die modernsten Produktionstechniken, die nun eine weltweite Vermarktung ermöglichen.
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