Galgenfrist für den „Schocken“

Viele Südstädter kennen ,,ihren“ Schocken seit Kindertagen. Bald wird das optisch einprägsame Gebäude abgerissen. Foto: Archiv/Schlampp

Zwischennutzung gesichert

NÜRNBERG -  Die Grundstückseigentümerin Metro Properties GmbH und die Stadt Nürnberg haben einen Mietvertrag über Räume im ehemaligen Kaufhof am Aufseßplatz unterzeichnet. Damit ist die Grundlage für eine Zwischennutzung für verschiedene Veranstaltungen und Aktionen in dem Gebäude bis zum Abriss geschaffen. 

Hierzu sagt Wirtschafts- und Stadtentwicklungsreferent Dr. Michael Fraas: „Nach einem mehrere Monate andauernden Leerstand zieht bald wieder Leben in den ehemaligen Kaufhof am Aufseßplatz ein. Das kommt der gesamten Südstadt und auch dem Einzelhandel dort zugute. Ich danke nicht nur Metro Properties für die fairen Mietkonditionen, sondern auch allen, die bereits gute Ideen für die Zwischennutzung gemeinsam mit unserem Moderationsbüro entwickelt haben.“ 
Der Stadt stehen im Erdgeschoss eine 1.400 Quadratmeter große Fläche, ferner die ehemalige Gaststätte „Fränkische Stube“ mit 530 Quadratmetern, der ehemalige Blumenladen mit 20 Quadratmetern und Teile der Schaufensterfronten zur Verfügung. 
Während die 1 400 Quadratmeter große Fläche für temporäre Veranstaltungen zur Verfügung steht, soll die „Fränkische Stube“ vor allem durch den Medienladen e.V. für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. In den Blumenladen wird Ende April oder Anfang Mai das von der Stadt beauftragte Moderationsbüro der Bayerngrund GmbH in Zusammenarbeit mit der Planungsgruppe Meyer/Schwab/Heckelsmüller einziehen. Es führt das aus Mitteln des Bundes geförderte städtische Projekt „Ein neues Herz für den Nürnberger Süden“ durch. Unter anderem wird eine Informationsplattform für die Bürgerinnen und Bürger über den Entwicklungsprozess am Aufseßplatz eingerichtet. Das Moderationsbüro dient als Anlauf- und Informationsstelle vor Ort. Unabhängig von dem Mietvertrag mit der Stadt werden weitere Flächen im Erdgeschoss von Multi Development, der Investorin und Betreiberin des neu zu errichtenden Stadtteileinkaufszentrums am Aufseßplatz, kommerziell genutzt.



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