Nürnberger Ringbahnpläne: ,,Ergebnis der Gutachter abwarten"

Gutachter beurteilen, ob das Projekt die Gräfenbergbahn mit der Rangaubahn zu verbinden, tragfähig ist. (Foto: Fotolia)

Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann zu den Nürnberger Ringbahnplänen

REGION (pm/nf) - Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann steht den Nürnberger Ringbahnplänen wohlwollend gegenüber: ,,Die Pläne zur Verbindung der Gräfenberg-Bahn mit der Rangaubahn sind prinzipiell eine gute Idee. Bevor wir diese weiter verfolgen können, müssen wir aber den Endbericht für das erweiterte Gutachten zur gesamtwirtschaftlichen Bewertung des Verkehrsprojektes 'Sektor West - Gräfenberg-Bahn' abwarten. Erst dann können wir über das weitere Vorgehen entscheiden." Das Gutachten werde voraussichtlich Ende Juni 2014 vorliegen. Die Ergebnisse würden dann unverzüglich veröffentlicht werden. Sollte das Gutachten negativ ausfallen, müssten, so Herrmann, Freistaat und Kommunen über das weitere Vorgehen und eventuelle Alternativen reden.

Von Seiten der Stadt Nürnberg besteht seit langem der Wunsch, die Strecken Cadolzburg-Fürth (Rangaubahn) sowie Nürnberg Nordost-Gräfenberg (Gräfenberg-Bahn) mit einander zu verbinden. Dazu hatte die Stadt Nürnberg bei der Aufstellung ihres Nahverkehrsentwicklungsplanes vor einiger Zeit die Reaktivierung des Abschnittes von Fürth Hauptbahnhof bis Nürnberg Nordost untersucht und einen positiven Nutzen ermittelt. Von Seiten der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) wurde unter Beteiligung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (ZVGN) eine Untersuchung zum sogenannten 'Sektor West', das sind die Strecken Cadolzburg – Fürth, Nürnberg – Neustadt (Aisch) und Nürnberg – Mark Erlbach durchgeführt. Im Zuge dieser Untersuchungen wurde auch die Einbindung der Gräfenberg-Bahn betrachtet.
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