„Tunneldurchschlag“ für die U3 Nordwest

Erfolgreicher Tunneldurchstich: (v.l.) Bürgermeister Horst Förther, Tunnelpatin Ingrid Förther und Chefmineur Adriani Diaconu. (Foto: bayernpress)

NÜRNBERG (pm/nf) - Die Bauarbeiten der U 3 Nordwest schreiten voran: Mit dem sogenannten „Tunneldurchschlag“ für den Abschnitt Klinikum Nord bis Nordwestring ist jetzt eine wichtige Bauphase abgeschlossen. Nach dem Innenausbau der Tunnel und Bahnhöfe sowie der anschließenden Oberflächengestaltung ist die Inbetriebnahme des neuen Streckenabschnitts für Anfang 2017 geplant.

Die Gesamtkosten betragen netto rund 83 Millionen Euro und werden von Bund und Land mit circa 60 Millionen Euro gefördert.
In Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Baureferent Wolfgang Baumann, Josef Hasler, Vorsitzender des Vorstands der VAG, und Dr. Christof Gipperich, Mitglied der Geschäftsleitung Hochtief Solutions AG und Vertreter der beauftragten Arbeitsgemeinschaft Hochtief Solutions AG / Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG, erfolgte der „Tunneldurchschlag“. Tunnelpatin Ingrid Förther, Ehefrau des 2. Bürgermeisters Horst Förther, beendete den Tunnelvortrieb mit einem symbolischen Akt. Dabei wurde mit der bereitstehenden Tunnelfräse der letzte Felsstock durchfahren. Der Durchschlag konnte nach den im Juni 2012 gestarteten Rohbauarbeiten und den mit dem „Tunnelanschlag“ im Oktober 2012 begonnenen Vortriebsarbeiten im Untergrund erfolgen.
Die unterirdischen Arbeiten im Bereich der Heimerichstraße zwischen Vogelherdstraße und Prof.-Ernst-Nathan-Straße gehen weiter. Hier wird im Zeitraum zwischen Januar 2014 bis Ende 2014 die Innenschale betoniert. Auch Arbeiten an den künftigen Bahnhöfe Klinikum Nord sowie Nordwestring laufen weiter. Der Aushub unter den Abdeckungen ist fertiggestellt und die Betonarbeiten für Sohlen und Wände konnten begonnen werden.

Sowohl die Arbeiten in den offenen Bereichen der Baugrube als auch in den unterirdischen Tunnelstrecken sind nicht ohne Beeinträchtigungen für Anlieger, ansässige Geschäftsleute und Verkehrsteilnehmer durchführbar. Das Baureferat bedankt sich deshalb für das bisher gezeigte Verständnis und hofft auch künftig auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit allen Betroffenen.
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