Hilfe in allen Lebenslagen

SIGENA Koordinatorin: Maria Szobries
 
Einweihung des SIGENA Stützpunktes: Rektor Prof. Dr.h.c. Hermann Schoenauer, Stützpunkt-Koordinatorin Maria Szobries und wbg-Geschäftsführer Frank Thyroff (v.l.n.r.)
Nürnberg: SIGENA | Maria Szobries ist Ansprechpartnerin im SIGENA-Stützpunkt in der Wehefritzstraße.

Um die großen und kleinen Nöte der Nachbarn kümmert sich Maria Szobries als Koordinatorin im gerade neu eröffneten SIGENA-Stützpunkt in der Wehefritzstraße 14 in Nürnberg. Außerdem berät sie und vermittelt individuelle Hilfen.

Für diese Tätigkeit bringt sie eine fundierte Ausbildung mit: Beruflich gestartet ist sie als Altenpflegerin in Elbingerode im Harz, wo sie eineinhalb Jahre bei einem diakonischen Träger arbeitete. Danach studierte sie Gesundheits- und Pflegewissenschaften in Halle/Saale mit dem Abschluss „Bachelor of Science“. Nach Nürnberg führte sie im Jahr 2012 der Masterstudiengang in Gerontologie an der Friedrich-Alexander-Universität. Im Moment schreibt sie an ihrer Abschlussarbeit. Parallel zu ihrem Studium arbeitete sie seit 2014 in der häuslichen Pflege in Nürnberg-Mögeldorf.

Ihre neue Aufgabe als SIGENA-Koordinatorin, die sie im April übernommen hat, macht ihr sichtlich Spaß: „Die Stelle beinhaltet alles, was ich gerne beruflich machen möchte“, sagt sie. Dazu gehört es, nach Hilfs- und Fördermöglichkeiten zu suchen, „egal mit welchem Problem ein Mensch zu mir kommt. Es ist schön, so viele unterschiedliche Leute kennen zu lernen. Dazu gehören nicht nur die Hilfesuchenden, sondern auch die Partner, mit denen wir Kooperationen im Sinn einer Vernetzung im Quartier aufbauen“.

Als Beispiel nennt Maria Szobries eine ältere Dame im Rollstuhl, die ihre Wohnung renovieren lassen wollte. Ihr konnte sie einen günstigen Ansprechpartner nennen. Derzeit ist sie dabei, Kontakte zu knüpfen, um auch Familien Angebote wie eine Fahrradwerkstatt machen zu können.
„Wenn jemand ein Problem hat, kann er oder sie mich einfach mal anrufen und nachfragen“. Maria Szobries ist dienstags und donnerstags jeweils von 9 bis 11 Uhr und ansonsten nach Vereinbarung vor Ort. Das Spektrum der Themen ist breit gestreut. Fragen zum Thema Versorgungsvollmacht, Menschen die einsam sind und Anschluss suchen oder Informationen im Bereich der Pflege gehören dazu. „Bei uns gibt es Hilfe in allen Lebenslagen“, meint Maria Szobries. Nähe zu den Menschen vor Ort und Flexibilität sind ihr wichtig.

Jeden Donnerstag findet der offene SIGENA-Treff statt. Hier kann man unverbindlich und spontan kommen, Kaffee trinken und plaudern. Dort besprechen die Nachbarn aus St. Johannis gemeinsam mit der SIGENA-Koordinatorin, welche Angebote stattfinden sollen und wie sie ihre Freizeit gestalten möchten.
„Wir wollen im Viertel aktiv werden und dadurch ins Gespräch kommen“, erläutert Szobries. Im Herbst sind Infoveranstaltungen rund um das Thema Vorsorge für den Krankheits- und Todesfall geplant. Ein Höhepunkt wird der „Mobilitätstag“ am 22. September. Hier arbeitet der SIGENA-Stützpunkt mit vielen Akteuren im Stadtviertel zusammen, um zu zeigen, welche Angebote es bereits vor Ort gibt, um sich gesund und mobil zu halten. Dazu gehören Sturzprophylaxe-Kurse ebenso wie Tai-Chi- sowie Kunst-Angebote.

(Artikel: Thomas Schaller, Pressesprecher Diakonie Neuendettelsau)
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