„Helles Köpfchen“: eigenes Jubiläumsbier für die FAU

Prost Vorderwürze: Stefan Herz (Braumeister Kitzmann-Bräu), Lisa Jordan (Jungbrauerin und Doktorandin an der FAU), Prof. Dr. Kathrin Castiglione (Inhaberin des Lehrstuhls für Bioverfahrenstechnik), Peter Kitzmann (Inhaber von Kitzmann-Bräu) und FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger (v.l.n.r.) freuen sich aufs Jubiläumsbier. Foto: Kurt Fuchs / FAU
  • Prost Vorderwürze: Stefan Herz (Braumeister Kitzmann-Bräu), Lisa Jordan (Jungbrauerin und Doktorandin an der FAU), Prof. Dr. Kathrin Castiglione (Inhaberin des Lehrstuhls für Bioverfahrenstechnik), Peter Kitzmann (Inhaber von Kitzmann-Bräu) und FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger (v.l.n.r.) freuen sich aufs Jubiläumsbier. Foto: Kurt Fuchs / FAU
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ERLANGEN (bm/mue) - Schon in der Bibel steht: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Eben: Er braucht auch Bier dazu. Insbesondere, wenn es etwas zu feiern gibt.

Die jungen Brauerinnen und Brauer am Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben daher beschlossen, „ihrer FAU“ zum 275. Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk zu machen: nämlich ein eigenes Jubiläumsbier. Weil die Brauanlage am Lehrstuhl aber nicht für die Dimensionen einer Uni mit 50.000 Angehörigen ausgelegt ist, haben sie einen Partner an Bord geholt: die Erlanger Traditionsbrauerei Kitzmann-Bräu. Bei einer Verkostung von fünf Rezepturen am Lehrstuhl von Prof. Dr. Kathrin Castiglione war Brauerei-Inhaber Peter Kitzmann und seinem Braumeister Stefan Herz im Januar schnell klar, dass die jungen Leute durchaus etwas können. Und nach eingehender Prüfung fiel die Wahl auf ein süffiges Bier mit ungewöhnlicher Fruchtnote. Lisa Jordan, Jung-Brauerin und Erfinderin dieser Komposition, erklärt das Geschmacksgeheimnis: „Das feine Fruchtaroma kommt von einem ganz speziellen Hopfen, der aus Neuseeland stammt – dem Nelson Sauvin. Wir haben zum ersten Mal damit experimentiert und sind vom Ergebnis selber begeistert.“ So wie übrigens auch FAU-Präsident Joachim Hornegger.

Damit war die Rezeptur für das gemeinsame Jubiläumsbier von FAU und Kitzmann gekürt, fehlte nur noch der Name. Und über diesen haben weit mehr als 2.000 Studierende auf dem Blog „Meine FAU“ sowie auf Facebook abgestimmt – das Bier wird „Helles Köpfchen“ heißen.

Ab Mai gibt‘s das fertige Bier

Vor wenigen Tagen gaben Peter Kitzmann und Joachim Hornegger offiziell den Startschuss für das Einbrauen des Jubiläumsbiers; im Bräu-Gewölbe von Kitzmann Bräu wurde ab sechs Uhr morgens eingemaischt. Am frühen Nachmittag konnte dann Braumeister Stefan Herz mit Gästen die Vorderwürze verkosten – den Anteil der Würze, der beim Läutern der Maische entsteht, bevor der Nachguss zugegeben wird. Das Ganze enthält – naturgemäß – noch keinen Alkohol und schmeckt intensiv süß. Den eigentlichen Geschmack des späteren Bieres kann der Laie da noch nicht erahnen.

Richtig spannend wird es daher nochmal Anfang Mai, wenn das Endprodukt fertig ist: Am 5. Mai soll das „Helle Köpfchen“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden, und zwar beim ersten Markttag des Wissens auf dem Erlanger Wochenmarkt. Von da an können Bierliebhaber das Helle bei den verschiedenen Jubiläumsfestivitäten der FAU genießen, unter anderem beim diesjährigen Schlossgartenfest. Der edle Trank wird aber auch an ausgewählten Stellen im Handel erhältlich sein, sodass auch der Biergenuss für die private Grillparty gesichert ist. Wie aus dem „Inner Circle“ der FAU augenzwinkernd zu erfahren war, bleibe jetzt nur noch zu hoffen, dass die vorgesehenen ca. 140 Hektoliter bis zum Jahresende ausreichen.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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