CSU fordert Headquarter für Erlangen
Siemens gliedert die Kraftwerksparte aus

ERLANGEN (pm/mue) - Aus Sicht der Erlanger Stadtspitze bringt die Entscheidung des Siemens-Aufsichtsrats, Siemens Gas and Power (GP) als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen auszugliedern, endlich mehr Klarheit zur Zukunft der Siemens-Kraftwerkssparte

„Das Thema ist emotional, denn mit dem Kraftwerksbereich verlässt ein Stück Erbgut den Siemens-Konzern“, so Wirtschaftsreferent Konrad Beugel. Dennoch könne man sich nun besser darauf einstellen, wohin sich der Bereich mit 5.000 Beschäftigten am Standort Erlangen entwickle. „Es kommt nun darauf an, dass die konkrete Ausgestaltung auch den Beschäftigten die dringend notwendige Sicherheit gibt“, erklärte Oberbürgermeister Florian Janik. Zugleich zeigte er sich optimistisch, dass sich die positive wirtschaftliche Gesamtentwicklung für den Standort Erlangen auch mit veränderten Strukturen fortsetzen lasse.

CSU-Fraktions-Chef Jörg Volleth fordert unterdessen, dass die Stadtspitze alles tun müsse, damit das Headquarter der neuen Energiegesellschaft Siemens Gas and Power nach Erlangen komme. „Besser von Erlangen aus steuern, als ferngesteuert werden“ – so die Ansage in einer Presseerklärung. Die Stadtverwaltung müsse in diesem Zusammenhang Ansprechpartner der Wirtschaft sein, gerade auch bei Themen wie Baugenehmigungen und Bürokratieabbau.

Der Beitrag wurde am 9. Mai 2019 um 10.25 Uhr aktualisiert.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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