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Trends im Einzelhandel: Arcaden-Chef Schüller im Interview

Michael Schüller: „Ob ein Geschäft funktioniert, entscheidet einzig und allein der Kunde.“ Foto: oh
  • Michael Schüller: „Ob ein Geschäft funktioniert, entscheidet einzig und allein der Kunde.“ Foto: oh
  • hochgeladen von Uwe Müller

(mue) - Einkaufscenter schießen wie Pilze aus dem Boden, bestellt und gekauft wird aber auch immer mehr via Internet. Der klassische Einzelhändler mit dem „Laden gleich nebenan“ hat es, so verfestigt sich der Eindruck, zunehmend schwerer. Über Trends im Einzelhandel sprach der MarktSpiegel mit Michael Schüller, Chef der Erlangen Arcaden:


Wie sehen Sie die generelle Entwicklung, wohin geht der Trend?
Es werden neue Shopkonzepte auf den Markt kommen; zum Beispiel will Amazon seinen ersten Shop in New York eröffnen. Der Kunde will Innovation und Entertainment für sein hart verdientes Geld haben.

Wie steht es mit der Chancengleichheit – schlucken die Großen die Kleinen?
Selbstverständlich haben die Großen einen Vorteil. Jedoch gibt es zwei Punkte, bei denen die Kleinen im Vorteil sind. Erstens: Schnellere Anpassung an die Marktsituation. Zweitens: Kurze Entscheidungswege.

Anders herum: Einkaufszentren sind seit vielen Jahren bei der Kundschaft beliebt – könnte das „all in one“-Motto nicht auch zu einer Art Wiederauferstehung klassischer, kleinerer Tante Emma-Läden führen?
Die klassischen Tante Emma-Läden haben es schwer, sich in der derzeitigen stark verändernden Handelslandschaft zurecht zu finden. Hier lebt das Geschäft nur vom Esprit des Inhabers. Letztendlich entscheidet einzig und allein der Kunde, ob das Geschäft funktioniert oder nicht.

Hat sich in den letzten Jahren grundlegend etwas im Kaufverhalten geändert? Wenn ja: was?
Es gibt durch die technischen Entwicklungen wesentlich vielfältigere Möglichkeiten, wie ich als Käufer an meine Ware kommen kann. Der Markt ist von örtlich auf global angewachsen, zum Beispiel exportiert Deutschland mehr als 10.000 Tonnen Erdbeeren ins Ausland und importiert im Gegenzug mehr als 100.000 Tonnen Erdbeeren.

Wo ist da der Sinn?
Ob das sinnvoll ist, muss der Kunde entscheiden – es geht auch hier um Angebot und Nachfrage.

Womit – außer mit Aktionspreisen – lockt man heute potentielle Kundschaft „hinter dem Ofen hervor“?
Mit Einzigartigkeit.

Interview: Uwe Müller

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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