Lust auf Shoppen

Verkaufsoffene Sonntage, wie hier in Fürth, sind natürlich in ganz Franken beliebt: Am 24. März sind daher auch in Forchheim wieder Shoppen und Flanieren angesagt.       Archivfoto: Ebersberger
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  • Verkaufsoffene Sonntage, wie hier in Fürth, sind natürlich in ganz Franken beliebt: Am 24. März sind daher auch in Forchheim wieder Shoppen und Flanieren angesagt. Archivfoto: Ebersberger
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Verkaufsoffener Sonntag am 24. März

FORCHHEIM (rr) - Einkaufsspaß für die ganze Familie gibt es am Sonntag, 24. März, von 13 bis 18 Uhr in Forchheim, wenn die örtliche Werbegemeinschaft zum zweiten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres einlädt.

Was vor mehr als zwanzig Jahren als einmalige Einrichtung im Jahr vorgesehen war, ist mittlerweile auf vier Einkaufssonntage im Jahr erweitert worden und hat sich als gute Gelegenheit zum entspannten Shoppen etabliert. Eine Woche vor dem Osterfest bietet sich so Gelegenheit, die Forchheimer Innenstadt mit ihrem besonderen fränkischen Flair zu erkunden, in Ruhe die neuesten Frühjahrskollektionen zu begutachten und das eine oder andere schöne Stück zu erwerben. Leichte Übergangsjacken und Kostüme in den Modegeschäften und die ersten Sandalen in den Schuhgeschäften stimmen auf den Frühling ein, in den Einkaufsstraßen und auf dem Marktplatz bieten Gärtner und Floristen kunstvolle Frühjahrsgestecke und österliche Blumen, wie Osterglocken und Primelchen in reicher Farbauswahl an.
  
Rund 300 Geschäfte in der Innen- und Außenstadt beteiligen sich am verkaufsoffenen Sonntag, nicht zu vergessen die rund 40 Gastronomiebetriebe und Cafés, die ihre Tische und Stühle vor die Türen gestellt haben, um die vielen Besucher aus Nah und Fern zum Verweilen auf einen Eisbecher oder Cappuccino im Freien einzuladen. Auch der längst zur Tradition gewordene Jahrmarkt auf dem Paradeplatz mit Leder- und Töpferwaren, heimischen Produkten und Gewürzen lockt ab 10 Uhr bereits die Besucher an. So kann man bereits am Vormittag in die Stadt fahren und den Bummel dort beginnen, bis dann ab 12 Uhr die ersten Geschäfte ihre Pforten öffnen.

Der Jahrmarkt auf dem Paradeplatz ist inzwischen über 60 Jahre alt, entstand erst nach dem 2. Weltkrieg. Heute kommen zu jedem Jahrmarkt durchschnittlich 130 Händler und Marktkaufleute. Im Bereich des Paradeplatzes, des Straßenstückes von der Kreuzung bei der "Alten Wache" bis zu Foto Brinke sowie in der Nürnberger Straße bis zur Einmündung der Luitpold- und Schönbornstraße bietet sich eine Freiluft-Verkaufsfläche von rund einem Kilometer – das will erst einmal abgelaufen werden. Und ob ausgefallenes Präsent oder ein kleines Mitbringsel – hier findet sich für jeden Geschmack und Geldbeutel das Passende.

Auch Kultur im Mittelpunkt
Am Einkaufssonntag bietet sich natürlich auch Gelegenheit, das Kulturangebot der Stadt zu genießen: Beim Abstecher in die Kaiserpfalz liegt die Marienkapelle auf dem Weg, wo Krippenbaumeister Karl-Heinz Exner 13 kostbare und einzigartige Passionskrippen zeigt. Im Pfalzmuseum selbst gibt es zur Osterzeit die Sonderausstellung „Zeichen der Volksfrömmigkeit“ zu sehen. Sie führt den Besucher anschaulich an diese alten Sitten heran: Von der Kirche geduldet dienten einst u.a. Klosterarbeiten, Wachsstöcke, Fatschenkindl, Hinterglasmalereien, Eingerichte und Hausaltärchen der privaten Andacht und dem Gebet. Sie waren in jedem Haushalt zu finden. Die Sonderausstellung zeigt die verschiedenen Aspekte dieses volkstümlichen Glaubens. Bunt geht es auf dem 8. Ostereiermarkt „Allerlei aus Ei“ zu – hier zeigen wechselnde Aussteller aus dem In- und Ausland ihre filigranen Kreationen im Erdgeschoss des Pfalzmuseums, und die kleinen Kunstwerke stehen natürlich zum Verkauf. Für die Kinder gibt es unter dem Motto „Osterhase & Co.“ im Pfalzgraben lebendige Hasen, Schafe, Lämmer und einen Esel zu sehen.

Damit die Gäste aus nah und fern wunderbar entspannt den verkaufsoffenen Sonntag genießen können, sind die Parkplätze rund um die Einkaufsstraßen kostenlos. Nur in der Tiefgarage fallen die üblichen Gebühren an.

Autor:

Archiv MarktSpiegel aus Nürnberg

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