Blütenpracht in der „Fränkischen“

Kirschblüte um Leutenbach. Foto: R. Rosenbauer

FORCHHEIM (rr) - In der Fränkischen Schweiz zeigen sich momentan wieder die Kirschbäume in wunderschöner, weißer Pracht.


Während die Blüte im Vorjahr schon Anfang April eingesetzt hatte, sind die Bäume heuer genau in der Zeit – in wärmeren Lagen blühten die ersten Bäume um den 15. April, in höheren Regionen etwas später. Begünstigt durch das milde, niederschlagsarme Klima werden in der Region viele Obstsorten angebaut, allen voran die Süßkirsche. Inzwischen blühen auch die Pflaumen- und die Apfelbäume, und so hat sich die Landschaft in weiten Teilen in ein wahres Blütenmeer verwandelt. Die schönsten Kirschgärten und Streuobstwiesen sind in der in der südlichen Hälfte der Region zu finden, so etwa rund um das Walberla, im Trubachtal oder bei Hiltpoltstein. Tatsächlich ist die Fränkische Schweiz das größte zusammenhängende Kirsch-Anbaugebiet Europas.

Für alle, die die Kirschblüte zu Fuß erleben möchten, empfiehlt sich eine Wanderung auf dem neun Kilometer langen Kirschenweg rund um Pretzfeld – am 15. Juli startet hier auf den Kellern auch wieder das bekannte Pretzfelder Kirschenfest. Die eigentliche Bierkellersaison hat jedoch bereits begonnen.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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