Modehaus Wöhrl bekennt sich zum Standort Fürth

Im Modehaus Wöhrl stellten (v.l.) Robert Rösch (Mitglied des Vorstands), Oliver Wöhrl (Vorstandsvorsitzender), die Geschäftsleiterin des Fürther Hauses Katrin Feist, Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung und Fürths Wirtschaftsreferent Horst Müller die Pläne für den „neuen Wöhrl“ vor. Foto: tom
  • Im Modehaus Wöhrl stellten (v.l.) Robert Rösch (Mitglied des Vorstands), Oliver Wöhrl (Vorstandsvorsitzender), die Geschäftsleiterin des Fürther Hauses Katrin Feist, Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung und Fürths Wirtschaftsreferent Horst Müller die Pläne für den „neuen Wöhrl“ vor. Foto: tom
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FÜRTH (tom) – Jahrelang dümpelte die Einkaufsstadt Fürth dahin. Nun ist allerorten eine Aufbruchstimmung zu spüren, die nicht nur die Stadtspitze erfreut.

Nach der Neuen Mitte, die sich derzeit noch als riesige Baustelle präsentiert, in der zum Weihnachtsgeschäft aber schon die ersten Kunden erwartet werden, und dem Hornschuch-Center, der im kommenden Jahr mit neuem Leben gefüllt werden wird, macht man sich an der Fürther Freiheit daran, einen neuen Einkaufstempel zu errichten. Das heißt, ganz so neu ist das Haus nicht, denn das ehemalige Quelle-Kaufhaus, in dem das Modehaus Wöhrl seit vielen Jahren daheim ist, ist jedem Fürther bekannt.

Nun aber hat das Gebäude, das neben Einzelhandelsflächen auch zahlreiche Arztpraxen beherbergt, seinen Besitzer gewechselt. Und dieser neue Investor hat großes vor, wie Oliver Wöhrl und Robert Rösch im Rahmen eines Pressetermins verkündeten. So soll das Haus von Grund auf modernisiert und umgebaut werden – innen und außen. Das Modehaus Wöhrl, das seinen Mietvertrag gerade um 15 Jahre verlängerte, wird als Ankermieter erhalten bleiben, dazu werden aber mehrere kleinere Shops und auch ein gastronomisches Angebot kommen. Oliver Wöhrl, der mit einem Baustart im Januar 2015 rechnet und von einer Umbaudauer von 15 bis 18 Monaten ausgeht (das Haus bleibt währenddessen natürlich geöffnet), sprach in diesem Zusammenhang von einem „freudigen Tag für uns alle“ und gleichzeitig von einem „klaren Bekenntnis zum Standort Fürth“.

Das hörten der ebenfalls anwesende Fürther Oberbürgermeister Thomas Jung („eine phantastische Botschaft“) und sein Wirtschaftsreferent Horst Müller („ein Meilenstein“) nur allzu gerne. Zu lange hatten sie sich mit einer Einkaufssituation herumschlagen müssen, die – wie Müller beklagt – eher zu einer 40.000-Einwohner-Stadt passt. Doch nun entsteht eine völlig neue Einkaufsachse, die sich vom Drogeriemarkt Müller in der Schwabacher Straße über die Neue Mitte und das neue Wöhrl-Haus bis zum Hornschuch-Center erstrecken wird und den Fürthern endlich adäquate Einkaufsmöglichkeiten bieten wird.

Autor:

Marion Fink aus Nürnberg

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