Sonntagskonzert im Atelier Zimmermann am Altmühlsee
Tilman Lichdi und Klaus Jäckle: Freude

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Wenn der Besucher im Atelier ankommt, betritt er einen anderen Lebensraum: Kunst, Farben, Harmonie. Die Bilder von Reinhard Zimmermann, die Bronzen und Arbeiten von Elke Zimmermann und ein sympathisches Catering stimmen ihn auf das Konzert ein. Betritt er dann den Saal im ersten Stock, geht der Blick an arrangierten Gemälden vorbei zur Kirche von Mörsach. In diesen Rahmen tritt dann Joel Zimmermann, der 1. Vorstand des Vereins mundus artis e.V., und begrüßt Förderer und Gäste. Von hinten kommen die Musiker durch die Reihen auf die Bühne. Ganz nah - das ganze hat den Stil eines Privatkonzerts.

Mit ihrem "Kirchenprogramm FREUDE" treffen Tilman Lichdi (Tenor) und Klaus Jäckle (Gitarre) den Geschmack des Publikums. Lichdi eröffnet mit "Ev'ry valley" - "Jedes Tal soll erhöht werden" aus Händels Messias und setzt mit Mozarts Messias-Arie "Erwach zu den Liedern der Wonne" fort. Jäckle begleitet nicht einfach, sondern "er hat die Musik für die Gitarre übersetzt" und gefühlvoll arrangiert. Wie immer ist er "Poesie und Leidenschaft zugleich".

"Jauchzet Himmel voller Freude. Maria, die Mittlerin zwischen Gott und Menschen" - Monteverdis Marienvesper "Audi coelum" und "Nigra sum" (Hoheslied: Die Zeit unserer Liebe ist gekommen) folgen. Jäckles Gitarrensolo Fantasia in D-Moll nach Silvius Leopold Weiß lässt Raum für eigene Gedanken. Mächtig abgeschlossen wird der erste Teil des Konzerts mit drei Arien aus Telemanns Donnerode.

Nach der Pause spielt Jäckle "Canarios" aus Espanoletas von G. Sanz - und viele Besucher erinnern sich an die Spanischen Nächte, die Jäckle jedes Jahr Ende Juli im Garten des Ateliers gestaltet. Mozart "A te fra tanti affani" und Variationen zu OP. 9 (Gitarrensolo) folgen. Gut gewählt ist der Abschluss und Höhepunkt mit Johann Sebastian Bach Rez. "Verschmähe nicht", "Nimm mich dir zu eigen hin" und "Erfreue dich Seele".

Das Duo muss zwei Zugaben spielen. Danach tritt die Familie Zimmermann in drei Generationen zur Danksagung und Überreichung der Geschenke auf die Bühne: Für Lichdi ein Aquarellel zum Hohen Lied "Stark wie der Tod ist die Liebe" und für Jäckle "Nürnberg" zur Erinnerung an seine Stadt, wenn er nach Stuttgart geht und den neuen Auftrag der Musikschule dort annimmt. Er wird aber zu Konzerten zurückkommen!

Autor:

Edith Link aus Nürnberg

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