Romanhelden auf der Bühne

Die Leiden des Hochstapelers Felix Krull sind auf der Bühne im Markgrafentheater zu sehen. Foto: Andrea Huber

Theater Erlangen: Werkschau mit Bestsellern vom 12. bis 18. April

ERLANGEN - Es wieder soweit: Im Theater Erlangen steht im Frühling eine Werkschau auf dem Programm – Romanadaptionen bringen vom 12. bis 18. April Prosa auf die Bühnen des Markgrafentheaters und der Garage.

Romanadaptionen erfreuen sich beim Publikum seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Es sind ganz besondere Inszenierungen, die Genregrenzen austesten und neue Theaterformen suchen, den Einfluss von Medien kalkulieren und einen frischen Blick auf klassiche Stücke werfen. Romanautoren können über hunderte von Seiten epische Bögen spannen, ein anfänglich nur angedeutetes Motiv zuerst einmal ruhen lassen, es dann plötzlich aber wieder aufnehmen. Sie haben die Möglichkeit, eine konkrete Situation zu unterbrechen und eine geschichtliche Episode wie eine kurze Erzählung einfließen zu lassen. Vor allem aber können sie eine Figur derart knapp charakterisieren und aus ihr das Thema einer epischen Episode machen, wie das in einem Theaterstück nie möglich wäre.

Das Regieduo Biel und Zboralski inszeniert zur Eröffnung Fitzgeralds Klassiker „Der große Gatsby“. Schon einmal vormerken: Die Premiere ist am 12. April. Neben Bearbeitungen von Kafkas „Prozess“, Woolfs „Orlando“ und Haderlaps „Das Vergessen“ komplettieren ein ausführliches Rahmenprogramm und Gastspiele, u.a. vom Volkstheater München mit Felix Krull und dem Theater Osnabrück mit Dorian Gray. Das gesamte Programm ist im Internet nachzulesen unter:

http://www.theater-erlangen.de/




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