Nochmal zum Anschauen: Historischer Derby-Sieg des 1. FC Nürnberg

Die Clubspieler jubeln nach Schlusspfiff zu den Fans. (Foto: Udo Dreier)

NÜRNBERG/FÜRTH - Was war das für eine Woche? Drei Spiele, drei Siege, am Ende gar ein historischer Derby-Sieg gegen den Erzrivalen SpVgg Greuther Fürth. Der 1. FC Nürnberg - Mannschaft und Fans - ist im siebten Fußball-Himmel und dazu noch auf einem Aufstiegplatz in der Zweiten Fußball-Bundesliga.

„Die Mannschaft hat heute nach der englischen Woche nochmal alles abgerufen und die letzten Körner rausgeholt. Wir freuen uns vor allem für unsere Fans, dass es nach der langen Durststrecke hier in Fürth endlich wieder mit einem Sieg geklappt hat.“ Club-Trainer Michael Köllner herzte nach dem 3:1-Erfolg in Fürth voller Stolz seine Spieler, die nicht nur in Fürth schier Unglaubliches geleistet hatten.

Mit Bangen blickte man noch vor rund zehn Tagen in Richtung der englischen Woche. Nach dem 1:3 in Aue und dem 0:1 zuhause gegen St. Pauli wurden die Sorgenfalten größer in Nürnberg. Aber dann kam der große Befreiungsschlag mit dem sensationellen 6:1 beim MSV Duisburg, dem souveränen 3:1-Erfolg gegen Angstgegner VfL Bochum und nun am vergangenen Sonntag dieses Glücksgefühl im Fürther Ronhof. Nach 38 Jahren wieder ein Sieg in Fürth.

Der kollektive Jubelschrei von Fans und Mannschaft nach dem 3:1 war sicher bis nach Nürnberg und bis weit ins Hinterland zu hören - die Clubfans im Fürther Stadion jedenfalls feierten ihre Derbysieger noch lange nach dem Abpfiff. Dieses vom absoluten Siegeswillen und der lautstarken Fanunterstützung getriebene Team setzte einen ganz dicken Schlusspunkt unter eine wohl historische und einzigartige englische Woche, an deren Ende drei Siege mit 12:3 Toren stehen und als Sahnehäubchen obendrauf: Platz zwei in der Tabelle!

Kein Zweifel, der Club ist fast wieder da, wo er auch hingehört. Noch ist es ein langer Weg, aber im Mai 2018 wollen alle die Rückkehr in die Erste Bundesliga feiern. Am Samstag, 30. September (13 Uhr), ist Arminia Bielefeld zu Gast in Nürnberg. Dann will Köllner mit seiner Mannschaft ein weiteres Ausrufezeichen setzen und einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg machen. 
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