CSU will Freibäder länger öffnen

Besonders Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einzelhandel können aufgrund ihrer Arbeitszeiten kaum am Abend die Freibäder nutzen. (Foto: Fotolia)

Beschäftigte im Einzelhandel sind im Nachteil - Unkomplizierte Umsetzung gefordert

NÜRNBERG (pm/nf) - Die Pfingst-Hitzewelle mit Temperaturen mit zum Teil über 30 Grad sorgte für einen Ansturm auf die städtischen Freibäder. Leider stehen diese - auf Grund der Öffnungszeiten bis 20 Uhr - vielen Arbeitnehmer(innen), gerade im Einzelhandel, nur bedingt zur Verfügung.

,,Für viele Angestellte ist es nicht möglich, bis zum letzten Einlass um 19 Uhr eines der Bäder zu erreichen. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich daher flexiblere Öffnungszeiten, wie sie auch in umliegenden Gemeinden gemacht werden. Die Leute sollen eine Chance haben, auch nach Arbeitsschluss noch ein paar Bahnen schwimmen zu können und sich abzukühlen", so der Sportpolitische Sprecher der CSU, Max Müller.

Stadtrat Marcus König, der den Antrag gemeinsam mit Müller stellte, ergänzt: ,,Neben den Öffnungszeiten an sich wäre es wichtig, diese dann auch an die Bürgerinnen und Bürger zu kommunizieren. Hier sollten insbesondere Medien wie das Internet oder Apps genutzt werden. So könnten man sicherstellen, dass die Nutzer auch von den verlängerten Öffnungszeiten erfahren."

Der Antrag der CSU-Fraktion sieht vor, an überdurchschnittlich heißen Sommertagen die Öffnungszeit der Freibäder kurzfristig auf 21.30 Uhr zu verlängern.

Fraktionschef Sebastian Brehm wünscht sich eine unkomplizierte Umsetzung: ,,Ich bin sicher, die längere Öffnungszeit würden gut von den Nürnbergerinnen und Nürnbergern angenommen werden. Die Stadt soll es einfach ausprobieren - noch diesen Sommer!"
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