Flüchtlinge: Stadt und BRK organisieren Unterbringung und Bürgerhilfe

NÜRNBERG (pm/nf) - Mit der Anmietung eines Bürogebäudes in der Tillystraße hat die Stadt Nürnberg vergangene Woche die von der Regierung von Mittelfranken geforderte Unterbringungsmöglichkeit für 250 Flüchtlinge während der Wintermonate geschaffen.

Das Haus soll ab 1. Dezember 2014 belegt werden. Derzeit bereitet der BRK-Kreisverband Nürnberg-Stadt in Kooperation mit dem Amt für Existenzsicherung und Integration – Sozialamt das Gebäude für die Aufnahme der Flüchtlinge vor. Zudem hat das Sozialamt eine Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger geschaffen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren möchten. Sie ist werktags von 9 bis 11.30 Uhr unter der Rufnummer 09 11 / 2 31-69 38 zu erreichen.

Das Gebäude in der Tillystraße dient der Erstaufnahme von Flüchtlingen und soll die Zentrale Aufnahmeeinrichtung des Freistaats in Zirndorf entlasten. Das BRK ist zur Zeit mit der Strukturierung und Ausstattung der Räumlichkeiten befasst, zieht Trennwände ein, stellt Möbel auf und richtet Zimmer für Registrierung und ärztliche Untersuchungen her. Außerdem wird das BRK die Versorgung der untergebrachten Menschen mit Essen, die soziale Betreuung und Hausmeisterdienste organisieren. Auch bei der medizinischen Versorgung, die das städtische Gesundheitsamt organisiert, werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BRK Unterstützung leisten. Professionelle Helfer, wie Notseelsorger und Sozialpädagogen, unterstützen das BRK ehrenamtlich bei der Betreuung der erstaufgenommenen, vielfach traumatisierten Flüchtlinge.

Weitere ehrenamtliche Professionelle, aber auch Künstler, die ein kleines Kulturprogramm anbieten können, können sich beim BRK an die „Helferpforte“ wenden unter Telefon 09 11 / 5 30 11 13, E-Mail helferpforte@kvnuernberg-stadt.brk.de.
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