Immobilienstandort Nürnberg auf der EXPO REAL

Messestand der Europäischen Metropolregion auf der Expo-Real am 6. Oktober 2015. (Foto: Stadt Nürnberg / Dr. Susanne Hoffmann)
Starke Nachfrage nach Wohnungen - Nürnberg Einzelhandelsmagnet für Nordbayern

NÜRNBERG (pm/nf) - Die dynamische Marktentwicklung ist beherrschendes Thema auf der diesjährigen EXPO REAL, der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen in München vom 5. bis 7. Oktober 2015. Der Immobilienstandort Nürnberg präsentiert sich dort am Gemeinschaftsstand der Metropolregion Nürnberg, der erstmals seinen Platz in Halle A1 hat, dem stark frequentierten Hot Spot der EXPO REAL.

Die starke Nachfrage nach Wohnungen stand im Fokus des Gesprächs von Nürnbergs Wirtschaftsreferenten Dr. Michael Fraas und wbg- Geschäftsführer Ralf Schekira mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesbauministerium Florian Pronold. Auch der niederländische Bauminister Stef Blok besuchte den Messestand.
Dr. Fraas resümiert den Messeauftritt der Stadt Nürnberg am Gemeinschaftsstand der Metropolregion nach zwei Tagen: „Die EXPO REAL ist die ideale internationale Immobilien-Plattform, um einem nationalen wie internationalen Publikum die Stärken und Potenziale des Standortes Nürnberg zu zeigen und mit der Branche aktuelle Themen zu diskutieren. Das Interesse an Nürnberg mit all seinen Vorteilen im Zentrum der Europäischen Metropolregion ist branchenübergreifend beträchtlich. Großprojekte wie der geplante neue Hochschul- und Forschungsstandort Auf AEG oder die Entwicklung des neuen Stadtteils Lichtenreuth auf dem Gelände des ehemaligen Südbahnhofs verbreiten Optimismus und setzen ein klares Signal für Aufbruch und Zuversicht.“
Die Rahmendaten für Investitionen in Nürnberg sind positiv: Die wirtschaftliche Entwicklung ist dynamisch, die Infrastruktur ist hervorragend, es gibt einen ausgewogenen Branchenmix, die Einwohner- und Haushaltszahlen steigen, die Lebensqualität in der Stadt ist sehr gut.

Zu den Segmenten im Einzelnen

Im Investmentmarkt führen die sinkenden Renditen in den A-Standorten zu einer stärkeren Fokussierung auf Alternativstandorte. Dies erklärt die gestiegene Nachfrage von nationalen und auch internationalen Investoren am B-Standort Nürnberg.

Die Nachfrage auf dem Büromarkt ist konstant auf dem Vorjahresniveau. Im Erstbezug ist inzwischen ein Mietpreis von deutlich über 13 Euro erreichbar.
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien vom Micro-Appartement bis hin zum Einzelhaus ist in Nürnberg sehr groß, da die Zahl der Haushalte stärker als die Zahl der Fertigstellungen steigt. Käufer und Mieter müssen tiefer in die Tasche greifen. Steigende Mieten zeigen an, dass sich Nürnberg von einer Mieter- zu einer Vermieterstadt gewandelt hat.

Nürnberg ist und bleibt Einzelhandelsmagnet für ganz Nordbayern und Teile Thüringens und Sachsens. Die 1A-Lagen profitieren deutlich von der hohen Zentralität Nürnbergs, dort findet der Erlebniskauf statt.
Die Nachfrage nach Logistik- und Industrieflächen ist stark und kann nur noch bedingt bedient werden. „Es geht beim Logistiksektor nicht um das ‚Ob‘. Denn ein Industriestandort ist auf eine leistungsfähige und intelligente Logistik angewiesen. Logistik ist in vielen Bereichen tief in die Wertschöpfungskette integriert. Es geht folglich um das ‚Wie‘ und vor allem darum, welche Logistik wir hier brauchen“, so Dr. Fraas.

Die aktuelle Entwicklung der Übernachtungen mit einem Plus von 6,2 Prozent in den ersten sieben Monaten des Jahres 2015 zeigt zudem den Erfolg Nürnbergs als Tourismus-, Messe- und Kongressdestination. Hierzu Dr. Fraas: „Auch die Tatsache, dass große Hotelkonzerne seit Jahren in die Stadt drängen, zeigt, dass uns weiterhin eine gute Entwicklung prognostiziert wird.“

Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.