Mehr Unterstützung und Anerkennung für Ehrenamtliche

MdL Stefan Schuster zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember 2015. (Foto: SPD-Bürgerbüro)
MdL Stefan Schuster zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember 2015

NÜRNBERG (pm/nf) - Der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Schuster weist zum Internationalen Tag des Ehrenamts darauf hin, wie essenziell ehrenamtlich Aktive für unsere Gesellschaft sind. „Es ist festzustellen, dass weite Teile des öffentlichen Lebens nur dank des Einsatzes vieler fleißiger ehrenamtlicher Bürger so funktionieren wie wir es erleben.“ Der Landtagsabgeordnete ist erfreut, wie viel Bereitschaft zum Engagement es in der Bevölkerung gibt. Im Freistaat Bayern sind in etwa 3,8 Millionen Bürger ehrenamtlich aktiv, die gemeinsam jährlich 710 Millionen unbezahlte Arbeitsstunden leisten. Besonders erfreut ist Stefan Schuster über die Vielseitigkeit der Tätigkeitsfelder: „Neben der Freiwilligen Feuerwehr und dem Technischem Hilfswerk sind es derzeit vor allem der soziale Bereich mit den kirchlichen und sozialen Trägern und vermehrt die Flüchtlingshilfe, wo sich Ehrenamtliche motiviert einbringen.“


Der Landtagsabgeordnete kann allerdings nicht nachvollziehen, dass es vom Freistaat Bayern keine bessere Anerkennung für die Leistung der Ehrenamtlichen gibt. Schließlich wurde im September dieses Jahres ein Gesetzentwurf zur Stärkung freiwilligen Engagements der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag durch die Mehrheit der CSU abgelehnt. Eine bessere Unterstützung für Koordinierungszentren war ebenso Teil dieses Antrags wie die Schaffung eines/-r Ehrenamtsbeauftragten des Landtags.

Seit 13 Jahren lädt der Nürnberger Landtagsabgeordnete Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden und Initiativen aus seinem Stimmkreis zu einem Ehrenamtsempfang ein. Dabei legt er viel Wert darauf, dass alle Felder ehrenamtlichen Engagements vertreten sind. „Es sind ja nicht nur die Helfer im Umfeld von Flüchtlingen und in Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz, die einen wichtigen Beitrag leisten. Auch Personen, die sich im Vereinsleben um Sport, Freizeit, Kultur und Geselligkeit verdient machen, sollten gewürdigt werden. Hier muss von Seiten der Staatsregierung mehr getan werden“, fordert Stefan Schuster.
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