,,Nürnberg hat uns überzeugt"

Für angehende Mediziner gibt es jetzt den Standort Nürnberg der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) Salzburg. (Foto: © Peter Atkins - Fotolia.com)
NÜRNBERG (pm/nf) - Ende August 2014 nahmen die ersten 50 Studierenden ihr Studium der Humanmedizin am neuen Nürnberger Standort der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) Salzburg auf. Am 10. September stellten Universitätsvertreter der beiden Standorte Salzburg und Nürnberg das Studium der Öffentlichkeit vor.

„Es ist ein großer Tag für uns“, betont Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch, Rektor der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität. Erstmals gebe es einen zweiten Standort der Salzburger Universität, die 2003 gegründet wurde und heute neben der Humanmedizin noch weitere Studiengänge der Pflegewissenschaft und postgraduelle Studiengänge anbietet. Dabei war das Klinikum Nürnberg nicht die erste Einrichtung, die bei den Salzburgern angefragt hat, aber die erste, die zum Zuge kam. „Nürnberg hat uns überzeugt“, sagt Herbert Resch. Das Klinikum Nürnberg sei ein großes und renommiertes Krankenhaus, das sich schon heute intensiv in der klinischen Forschung engagiere. „Für uns ist das Klinikum Nürnberg der ideale Partner.“

„Für das Klinikum Nürnberg ist die Kooperation mit Salzburg ein wichtiger Schritt“, sagt Dr. Dr. Günter Niklewski, Ärztlicher Direktor des Klinikums Nürnberg. Viele Ärzte des Klinikums wünschen sich schon lange eine Akademisierung. Dank der Kooperation mit Salzburg könne das Klinikum Nürnberg den Ärzten nun neue Karrieremöglichkeiten und die Chance zur Habilitierung eröffnen. Zudem hofft Günter Niklewski, mit der Kooperation dem drohenden Ärztemangel entgegensteuern zu können: „Es ist eine große Chance für uns, junge Ärztinnen und Ärzte ans Haus zu binden.“ Ein weiterer wesentlicher Beweggrund für die Zusammenarbeit sei die wachsende Bedeutung der Forschung auch im klinischen Bereich. Zukünftig müsse die Behandlung im Klinikum Nürnberg noch stärker als bisher an die Forschung gekoppelt werden, um weiter in der ersten Liga der deutschen Krankenhäuser mitspielen zu können.
In diesem Umfeld ist die Paracelsus Medizinische Privatuniversität, die von einer gemeinnützigen Privatstiftung getragen wird, für den Ärztlichen Direktor ein mehr als attraktiver Partner. „Sie verfügt über ein hochattraktives Curriculum, das Studierende auf einen innovativen Weg zum Arztberuf führt und handlungskompetente Mediziner hervorbringt“, lobt er. Stipendien ermöglichen auch jungen Menschen, die die Kosten des Studiums nicht stemmen können, das Studium.
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