Sparkasse mit neuem Gesicht

Im Modell bereits Wirklichkeit: Architekt Andreas Baum, Wolfgang Baumann (Bau- und Planungsreferent der Stadt Nürnberg) und Matthias Beck, Vorstandsmitglied der Sparkasse Nürnberg (v.l.n.r.) stellen eine Computersimulation der neuen Fassade vor. Foto: John R. Braun

Im Mai beginnt die Generalsanierung in der Lorenzer Straße

NÜRNBERG (SN) - Nach der Fertigstellung ihres Hauses Marienstraße geht die Sparkasse Nürnberg nun die Sanierung des Gebäudes in der Lorenzer Straße an.

Im Mitte der 1970er Jahre errichteten Haus sind die Nutzungszeiten der technischen Systeme abgelaufen und energetische Anforderungen werden nicht mehr erfüllt. Die dreigeschossige Tiefgarage wurde bereits im Jahr 2005 saniert. Im Mai 2013 startet das über zweieinhalb Jahre geplante Projekt. Es wird dabei sowohl das Innenleben des Gebäudes als auch sein äußeres Erscheinungsbild modernisiert. Die Sanierung bedeutet im ersten Schritt den Rückbau des Hauses auf Rohbauzustand, um dann den neuen Ausbau, der einem energieoptimierten Konzept folgt, umzusetzen. Moderne effiziente technische Anlagen ersetzen alte energieverschwendende. Dadurch werden zukünftig die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (ENEV) 2009 sogar um 30 Prozent unterschritten. Ein neues Raumkonzept optimiert nicht nur die vorhandene Gebäudefläche, es entstehen so auch moderne, komfortable Arbeitsplätze und im Erdgeschoss zur Lorenzer Straße hin mehrere Ladenflächen für den Einzelhandel. Bei der Fassaden- und Fenstererneuerung wird vor allem Wert auf eine nach wie vor harmonisch ins Straßenbild passende Struktur gelegt. In enger Abstimmung mit der Stadt Nürnberg und dem Baukunstbeirat orientiert sich die neue Fassade am städtebaulichen Erscheinungsbild der Umgebung.

Für die Sparkasse Nürnberg ist es selbstverständlich, dieses große Sanierungsprojekt möglichst mit Partnern aus der Region zu verwirklichen. Dadurch wird – wie bei der Generalsanierung des Gebäudes Marienstraße – ein Großteil der Kosten in die regionale Wirtschaft fließen. Für die umfassende Sanierung sind reine Baukosten, ohne Planungs- und Baunebenkosten, von rund 19 Millionen Euro veranschlagt. Das Nürnberger Architekturbüro baum – kappler architekten gmbh wird als Generalplaner die Baumaßnahme koordinieren.

In der Lorenzer Straße bedeutet das Bauprojekt in diesem Jahr keine Beeinträchtigungen, und auch zum Christkindlesmarkt 2013 kann der Verkehr in der Lorenzer Straße problemlos fließen. Voraussichtlich erst ab 2014 ist die Nutzung des Gehweges und der Parkbuchten vor dem Gebäude eingeschränkt und die Fahrbahn zeitweise auf eine Spur verengt. Auch die Tiefgarage der Sparkasse Nürnberg bleibt während der Bauzeit größtenteils geöffnet. Übrigens: Die Geschäftsstelle der Sparkasse am Lorenzer Platz ist nicht vom Umbau betroffen. Hier laufen die Bankgeschäfte wie gewohnt weiter.






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