Umweltministerium übergab 250.000 Euro-Förderbescheid

Ministerialdirigent Prof. Dr. Martin Grambow vom bayerischen Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz hat am Donnerstag, 23. April 2015, den Förderbescheid für den bayerischen Abwasser-Innovationspreis an die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (Sun) überreicht, den Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und Umweltreferent Dr. Peter Pluschke (v.r.) entgegennehmen. (Foto: Reto Manitz / Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg)
Großer Dutzendteich soll vor den Nährstoffbelastungen aus den Regenwasserkanälen des Stadtteils Langwasser geschützt werden

NÜRNBERG (pm/nf) - Ministerialdirigent Prof. Dr. Martin Grambow vom bayerischen Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz hat gestern, 23. April 2015, den Förderbescheid für den bayerischen Abwasser-Innovationspreis an die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (Sun) überreicht.

Für die Übergabe des Förderbescheids in den Räumen der Sun reiste Ministerialdirigent Prof. Dr.-Ing Martin Grambow, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft und Bodenschutz am Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz, nach Nürnberg. Er überreichte einen Förderbescheid für das Projekt „Regenrückhaltebecken mit Nährstoffelimination durch Polderbewirtschaftung“ in Höhe von 250.000 Euro an den Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. Prof. Dr. Martin Grambow sagte: „Im Projekt ging es nicht allein um die Beseitigung des Abwassers, sondern auch um die weitere Entwicklung des Naherholungsraums Dutzendteich. Gerade die fachübergreifende Herangehensweise hat die Jury des Abwasser-Innovationspreises überzeugt.“

Das Projekt verantwortet die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg. Im Rahmen des Abwasser-Innovationspreises 2014 wurde die Maßnahme vom Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ausgezeichnet. Bei diesem Projekt arbeitete die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt Nürnberg sowie Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg der Realisierung der Maßnahme. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly unterstrich: „Das Projekt ist ein Beispiel für die aktive Daseinsvorsorge der öffentlichen Hand. Zielsetzung ist die Entwicklung von lebenswerten Naherholungsräumen für die Bürgerinnen und Bürger.“

Das Dutzendteichgebiet ist ein bedeutender Naherholungsraum innerhalb der Stadt. Durch den Einsatz innovativer Technologien lässt sich der Erholungswert weiter steigern. Ziel ist es, den Großen Dutzendteich vor den Nährstoffbelastungen aus den Regenwasserkanälen des Stadtteils Langwasser zu schützen. Hierzu dienen die mit der Zuwendung von 250.000 Euro ausgezeichneten Maßnahmen des Projekts zur Umgestaltung und Aufwertung des Regenrückhaltebeckens zwischen Hans-Kalb-Straße und Karl-Schönleben-Straße.
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