Dynamisches Mini-SUV: Kia schickt den „Stonic“ im Herbst an den Start

Der Stonic rundet das SUV-Angebot der Koreaner praktisch „nach unten ab und fährt unterhalb des kompakten Sportage. Und wie bei Kia üblich kommt auch dieses Fahrzeug mit einer siebenjährigen Garantie zu den Kunden. Foto: Auto-Medienportal.Net/Kia
(ampnet/mue) - Die Mini-Crossover gehören zu den Bestsellern in der PS-Welt und verzeichnen echte Zuwächse. Nun geht auch Kia in diesem Segment an den Start und rollt nach der IAA im Herbst den Stonic zu den Händlern.

Der kleine Verwandte von Sportage und Sorento tritt dabei gegen den gerade vorgestellten Opel Crossland X und den kurz vor seinem Serienstart stehenden VW T-Roc an. Im eigenen Konzern heißt die Konkurrenz Hyundai Kona, der ebenfalls im Herbst auf den Markt kommt und mit dem sich der Stonic die Plattform teilt. Offensichtlich sollen die Schwestermodelle ganz unterschiedliche Käuferschichten ansprechen. Im Vergleich zum Kona kommt der Stonic mit einem fast schon avantgardistischen Design auf die Straßen und soll offensichtlich eine Klientel erreichen, die das ausgefallene Gesicht in der Masse sucht. Der Stonic präsentiert sich als dynamisch gezeichneter Viertürer, wobei vor allem der hoch platzierte und schmale Kühlergrill mit den flankierenden Scheinwerfern hervorsticht. Die Karosserie des 4,18 Meter langen Stonic entstand im europäischen Designzentrum in Frankfurt, während die Technik im benachbarten Entwicklungszentrum in Rüsselsheim entwickelt wurde.

Bei den Antrieben stellen die Entwickler drei Benziner und einen Diesel zur Wahl: Bei den Benzinern beginnt die Motorisierung mit einem Einliter-Turbo-Direkteinspritzer mit 88 kW / 120 PS. Zwei Sauger mit 1,2 und 1,4 Liter Hubraum und 62 kW / 84 PS oder 73 kW / 99 PS runden das Benzinangebot ab. Ein 1,6-Liter-Turbidiesel (81 kW / 110 PS) bildet die Leistungsspitze.

Kia verspricht seinen Kunden eine „europäische Abstimmung von Lenkung und Fahrwerk“, die ein entsprechendes Fahrerlebnis erzeugen soll. Dazu tragen außerdem vier zusätzliche Funktionen des serienmäßigen elektronmischen Stabilitätsprogramms (ESC) bei: eine bremsenbasierte Drehmomentoptimierung, die einem Untersteuern des Fahrzeugs in engen Kurven entgegenwirkt sowie die Bremsstabilisierung beim Geradeauslauf und die Kurvenbremskontrolle, welche die Bremswirkung anpasst. Eine Gegenlenkkontrolle schließlich liefert die optimale Abstimmung zwischen ESC und der elektronisch unterstützten Servolenkung.

Mindestens so ungewöhnlich wie das Design ist der Name des Mini-SUV. „Stonic“ soll eine künstliche Kombination aus den beiden Worten „speedy“ und „tonic“ sein und so die beiden wichtigsten Eigenschaften – „flink“ und „kräftigend“ – zusammenfassen. Kia bringt für den Stonic mehr Individualisierungsmöglichkeiten als bei jedem anderen Modell der Marke. Beim Innenraum haben die Entwickler vor allem Wert auf ergonomische Lösungen und Technik gelegt. So werden zum Beispiel die wichtigsten Funktionen über ein freistehendes Zentraldisplay gesteuert, das außerdem mit dem Smartphone verbunden werden kann.
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