Mercedes-Benz CLA Shooting Brake: elegantes Kraftpaket mit starkem Charakter

Edel, kräftig, elegant: Der Mercedes-Benz CLA 200 CDI Shooting Brake. Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

(ampnet) - Spätestens jetzt ist klar, warum die A-Klasse A-Klasse heißt – weil sich um den Buchstaben „A“ mittlerweile eine ganze Klasse von Modellen gruppiert. Ganz aktuell kommt der Shooting Brake als gestreckte Erscheinung des viertürigen Coupés CLA dazu.


Funktion ist nicht immer alles beim Autodesign – manchmal darf es auch nur gut aussehen. Diesem Prinzip folgen die CLS und erst recht die verlängerten Shooting Brake-Versionen mit dem schönen Rücken. Darunter steckt zwar auch ein großer Laderaum mit immerhin maximal 1.354 Litern Inhalt, ihn deswegen aber gleich einen Kombi zu nennen, würden vermutlich auch seine Designer als ehrenrührig empfinden. Der Nutzen wird zum willkommenen Nebeneffekt, ebenso wie die vier Zentimeter mehr Kopffreiheit im Fond, die der Shooting Brake dem viertürigen CLS-Coupé voraus hat.

Wie bei der Silhouette gilt auch bei den Seitenfenstern: Wer schön sein will, muss leiden können. Die hohe Schulterlinie und das abfallende Dach lassen wenig Fläche für Fenster, und so entsteht eine schnelle, elegante Fenstergraphik, die allerdings die Sicht nach hinten deutlich einschränkt, was den Absatz bei Rückfahrkameras (374,85 Euro) und Aktiven Park-Assistenten (803,25 Euro) fördern dürfte.

Nochmals: Auch der Shooting Brake ist eine A-Klasse – ein handliches, eher straff abgestimmtes Fahrzeug der Kompaktklasse, auch wenn er es mit seinem Heckausleger auf eher klassenuntypische 4,63 Meter Gesamtlänge bringt. Und wer vorn sitzt, hat dasselbe gelungene Armaturenarrangement vor Augen wie in dem Ur-Modell: Zwei Tubeninstrumente mit Display dazwischen, ein großer, aufgesetzter Bildschirm in der Mitte, vier große, runde Ausströmer und die Lüftungsregelung unterhalb des Bildschirms, was alles in allem sportlich-dynamisch wirkt. Nur bei den tief in den Tuben liegenden Zeigerinstrumenten verschwinden tagsüber die grauen Zahlen etwas im Schatten; eine Hinterleuchtung wäre hier besser.

Beim Schooting Brake beginnt die Motorenauswahl ganz sanft mit dem CLA 180 von 90 kW / 122 PS mit Sechs-Gang-Handschaltung zum Einsteigerpreis von 29.809,50 Euro. Die Benziner-Palette endet beim CLA 250 Sport 4Matic mit 155 kW / 211 PS und dem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT für 45.577 Euro. Wem das nicht reicht, der kann zum CLA 45 AMG 4Matic mit 265 kW / 360 PS für 57.269 Euro greifen und hätte damit den zurzeit stärksten Serien-Vierzylinder unter der Haube. Bei den Diesel reicht das Spektrum vom CLA 200 GDI mit 100 kW / 136 PS für 34.540 Euro bis zum 220 CDI 4Matic mit 130 kW / 177 PS für 41.275 Euro. Individualisieren lassen sich die Varianten über das Urban-Paket, die Sport-Modelle oder die AMG-Line.

Da sowohl das Innere als auch das Äußere gehobenen Ansprüchen genügt, scheint der Erfolg für den Shooting Brake bereits vorprogrammiert – vielleicht nicht so sehr in Europa, in jedem Fall aber in China und in den USA, wo der CLA bereits alle Erwartungen übertroffen hat.


Daten kompakt – Mercedes-Benz CLA 250 Sport 4Matic Shooting Brake:

Länge x Breite x Höhe (in m): 4,63 x 1,78 x 1,44
Radstand (m): 2,70
Motor: R4-Benziner, 1.991 ccm, Turbo, Direkteinspritzung
Leistung: 155 kW / 211 PS bei 5.500 U/min
Max. Drehmoment: 350 Nm von 1.200 bis 4.000 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
Null auf 100 km/h: 6,8 Sek.
ECE-Durchschnittsverbrauch: 6,8 Liter
CO2-Emissionen: 158 g/km (Euro 6) / Effizienzklasse C
Max. Anhängelast: 1.500 kg
Räder / Reifen: 8J x 18 / 235/40 R 18 Y
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