Mercedes wird lernfähig

CES 2018: Mercedes-Benz stellte sein Infotainmentsystem „MBUX“ (Mercedes-Benz User Experience) vor. Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

(ampnet/mue) - Im Mittelpunkt des Auftritts von Mercedes-Benz auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas stand heuer die Weltpremiere des intuitiven und lernfähigen Multimediasystems MBUX (Mercedes-Benz User Experience). Dieses geht im Frühjahr in der neuen A‑Klasse in Serie.

Einzigartig ist laut Hersteller die Lernfähigkeit der Schnittstelle dank künstlicher Intelligenz. MBUX ist individualisierbar und stellt sich auf den Nutzer ein. Zugleich sind Updates „over the air“ möglich. Zum MBUX gehören ein hochauflösendes Widescreen-Cockpit mit Touchscreen-Bedienung, die Navigationsdarstellung mit Augmented-Reality-Technologie sowie die intelligente Sprachsteuerung mit natürlichem Sprachverstehen, die mit dem Schlüsselwort „Hey Mercedes“ aktiviert wird. Das ganzheitliche Touch-Bedienkonzept bildet einen Dreiklang aus Touchscreen, Touchpad auf der Mittelkonsole und Touch-Control Buttons im Lenkrad.

Die CES war außerdem Endstation des „Intelligent World Drive“, mit dem Mercedes-Benz mit einer S-Klasse automatisierte Fahrfunktionen auf allen fünf Kontinenten getestet hat. Auf der letzten Etappe hatte das Erprobungsfahrzeug in Kalifornien und Nevada USA-spezifische Informationen für die Weiterentwicklung der Fahrerassistenzsysteme gesammelt. Die automatisierten Testfahrten im Großraum Los Angeles und anschließend zur CES konzentrierten sich auf die Bewertung des Fahrverhaltens im dichten Stadtverkehr und auf Highways. Im Fokus stand dabei insbesondere die Erkennung von Schulbussen und landesspezifischen Fahrbahnmarkierungen, Fahrspuren sowie Geschwindigkeitsschildern. Darüber hinaus wurde das innovative Digital-Light-System erprobt.
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