Wichtig für Tierhalter: Aktionswoche „Check meinen Chip“!

Der rote Kater wurde in Röthenbach im Landkreis Nürnberger Land gefunden und ins Tierheim gebracht. Besitzer konnten bisher nicht ermittelt werden. (Foto: Tierheim Feucht)

REGION/FEUCHT (pm/nf) - Im Rahmen der Aktionswoche „Check meinen Chip“ ruft das Tierheim Feucht Tierhalter dazu auf, die mit der Mikrochip-Nummer verknüpften Daten ihres Haustieres zu prüfen, damit ein entlaufenes Tier im Fall der Fälle schnell zurück nach Hause vermittelt werden kann. Noch nicht gekennzeichnete Tiere sollten durch einen Chip bzw. Transponder unverwechselbar gemacht und registriert werden. „Check meinen Chip“ wurde vom Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) ins Leben gerufen – u.a. in Kooperation mit dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes – und findet künftig immer in der zweiten Septemberwoche statt.

„Nur wenn die Daten zu Tier und Halter im Register aktuell sind, kann ein entlaufenes oder entflogenes Fundtier, das im Tierheim landet, auch erfolgreich zurück nach Hause vermittelt werden“, erklärt Herbert Sauerer, Vorsitzender des Tierheim Feucht – Tierhilfe Nürnberg e.V. Er empfiehlt daher allen Tierhaltern, die Daten stets auf dem neuesten Stand zu halten und sich zum Ändern oder zur Überprüfung an das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes (www.registrier-dein-tier.de) zu wenden. Ist das Tier noch gar nicht registriert, können Tierbesitzer dies dort ebenfalls kostenfrei nachholen.
Chip im Tierheim prüfen lassen

Wer den Chip seines Haustieres überprüfen lassen möchte, kann mit seinem Tier zu den Öffnungszeiten (Donnerstag bis Sonntag 14 Uhr bis 16.30 Uhr) ins Tierheim Feucht kommen. Die Mitarbeiter lesen die Chipnummer aus und prüfen beim Register, ob das Tier registriert ist und ob die Daten stimmen.

Wichtigkeit von Kennzeichnung und Registrierung

Die Kennzeichnung des Tieres muss von einem Tierarzt vorgenommen werden. Dieser setzt dem Tier dazu den reiskorngroßen Transponder mit einer Spritze unter die Haut auf der linken Seite des Halses. Die auf dem Chip gespeicherte 15-stellige Nummer kann – ebenso wie bei Ziervögeln eine Ringnummer - vom Tierarzt, vom Tierheim oder vom Tierhalter selbst beim Haustierregister registriert werden, indem sie mit weiteren Angaben zu Tier und Halter gespeichert wird. Die Aktion „Check meinen Chip“ will darauf aufmerksam machen, dass noch immer zu wenige Tiere gekennzeichnet und noch weniger registriert sind, obwohl nur die Kombination dieser zwei einfachen Maßnahmen sicherstellen kann, dass ein entlaufenes Tier und sein Besitzer schnell wieder zusammenfinden. Für eine Reise in andere EU-Mitgliedstaaten ist die Kennzeichnung mit Mikrochip ohnehin für Hunde, Katzen und Frettchen vorgeschrieben.

Entlastung für das Tierheim

Für entlaufene oder entflogene Tiere, die von tierlieben Menschen aufgegriffen werden, ist das Tierheim eine der ersten Anlaufstellen. Pro Jahr nimmt das Tierheim Feucht rund 800 neue Tiere auf, rund ein Viertel davon sind Fundtiere. Eine einfache und schnelle Rückführung mit Hilfe einer Kennzeichnung und einer Registrierung im Haustierregister bedeutet daher auch eine Entlastung für Tierschützer.

Über das Tierheim Feucht

Das Tierheim Feucht wurde 1958 gegründet. Im Tierheim Feucht warten ständig etwa 200 Tiere auf ein neues, gutes Zuhause. Rund 800 Tieren verhilft das Tierheim Feucht jedes Jahr zu einer glücklichen Zukunft. Der gesamte Vorstand sowie die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter engagieren sich ohne Vergütung aus reinem Idealismus im Tierheim. Das Tierheim Feucht ist keine staatliche oder kommunale Einrichtung. Es erhält keine staatlichen Fördermittel und ist bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben ausschließlich auf Mitgliedsbeiträge und Spenden tierliebender Menschen angewiesen. Das Tierheim Feucht ist als gemeinnützig anerkannt, daher sind Spenden an das Tierheim Feucht steuerlich absetzbar.
Spendenkonto: 
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