100.000 Elektroingenieure werden dringend gesucht

Die Arbeitslosenquote bei Ingenieuren in Deutschland liegt bei nur traumhaften 2,5 Prozent. (Foto: © VDE/akz-o)

REGION (akz-o/vs) - Sie sind schon jetzt extrem begehrt und können aus mehreren Angeboten auswählen: Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik.


Seit Jahren bewegt sich die Arbeitslosenquote für Elektroingenieure auf einem konstant niedrigen Niveau von unter 2,5 Prozent, was Vollbeschäftigung bedeutet. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Deutschland benötigt in den nächsten zehn Jahren rund 100.000 Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik mehr als hierzulande ausgebildet werden. Zu diesem Schluss kommt eine neue Arbeitsmarktstudie des Technologieverbandes VDE. Die Studie gibt es kostenlos unter www.vde.com. Für Schülerinnen und Schüler heißt es also: aufpassen in Mathe und Physik und nach dem Abi Elektro- und Informationstechnik studieren. Wer das Studium schafft, den erwarten exzellente Karriereaussichten.
Rund neunzig Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen sehen durch die Digitalisierung, Autonomes Fahren, Energiewende oder Industrie 4.0 den Bedarf an Ingenieuren der Elektro- und Informationstechnik weiter steigen. Bislang deckte die Zahl der in Deutschland neu ausgebildeten Elektroingenieure höchstens den Ersatzbedarf für die aus dem Berufsleben ausgeschiedenen Ingenieure. Der wachstums- und technologiebedingte Zusatzbedarf wurde bislang im Wesentlichen von Ingenieuren aus dem Ausland (beispielsweise aus Südeuropa) kompensiert. Da für die Zukunft von einem konstant wachsenden Bedarf auszugehen ist, müssen Unternehmen in der nächsten Dekade über 100.000 E-Ingenieure zusätzlich gewinnen. Dabei stehen sie im Wettbewerb mit anderen Industriestandorten in Amerika, Asien und Europa.
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