Geschäft mit Oldtimern gewinnt an Bedeutung

Der wachsende Markt Oldtimer erfordert eine kompetente Wartung und Reparatur. Foto: ProMotor / Timo Volz

Zusatzzeichen „Fachbetrieb für historische Fahrzeuge"

(ProMotor) - Auf die wachsende Bedeutung des Old- und Youngtimer-Marktes für das Kfz-Gewerbe hat Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK), hingewiesen.
 
Mit Old- und Youngtimern könnten gute Geschäfte gemacht werden, so Rademacher. Laut DAT-Report 2013 würden die Oldtimerbesitzer im Durchschnitt etwa 1.400 Euro pro Jahr für Wartung und Reparatur ausgeben. 
Die Anforderungen an die Betriebe für den Service an klassischen Automobilen seien jedoch außerordentlich hoch. „Es kommt auf spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten an, gepaart mit Erfahrung, die nicht in jedem Kfz-Betrieb vorhanden sind“, sagte Robert Rademacher.
Daher habe der ZDK bestimmte Standards festgelegt, die ein Betrieb erfüllen müsse, um das Zusatzzeichen „Fachbetrieb für historische Fahrzeuge" zu führen. Dieses Zeichen sei inzwischen an bundesweit rund 450 Betriebe vergeben worden.
Sie erfüllen die vertraglich festgelegten Standards bei der Wartung und Instandsetzung der historischen Fahrzeuge. Das Einhalten dieser Standards werde von etwa 50 geschulten Sachverständigen überprüft.
Darüber hinaus setze sich der ZDK laut Präsident Rademacher dafür ein, das Wissen über die Autos von gestern zu erhalten und weiterzugeben: „Inzwischen nehmen etwa 60 junge Kfz-Mechatroniker am Pilotprojekt Zusatzqualifikation für Old- und Youngtimertechnik teil. Damit wollen wir die junge Generation unserer angehenden Fachkräfte fit machen für das Zukunftsgeschäft mit dem Kulturgut klassischer Automobile.“









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