Menschenrechte in Nürnberg

Die Straße der Menschenrechte mit dem lebendigen Baum im Herbstlaub
Nürnberg: Straße der Menschenrechte | Nürnberg Innenstadt (li) Die Straße der Menschenrechte vor dem Germanischen Nationalmuseum, die von Dani Karwan 1993 mit einem lebendigen Baum geplant wurde, zeigt sich im herbstlichen Laub.

Besonders Artikel 9 der Menschenrechte - und damit die neunte Säule in der Sprache der Roma - dürfte in der aktuellen Flüchtlingsdiskussion wichtig sein:
"Artikel 9 - Schutz vor willkürlicher Verhaftung und Ausweisung

Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.
Erläuterung zu Artikel 9

Jeder Staat hat zwar das Recht, Personen festzunehmen, in Haft zu behalten oder des Landes zu verweisen. Er verstösst aber gegen Menschenrechte, wenn er dabei willkürlich vorgeht, d.h. wenn er nicht in Übereinstimmung mit den Gesetzen handelt oder wenn diese Gesetze selbst ungerecht sind. Willkürlich ist auch, wenn ein Staat zufällig oder wahllos Personen festnimmt oder ausweist, ohne dass ein hinreichender Verdacht besteht, dass sie gegen die Rechtsordnung verstossen haben."

Am Tetzelplatz findet sich unter einem Ginkgobaum im gelben Herbstlaub ein weiteres wichtiges Menschenrecht. Die Stadt Nürnberg gründete am 31. Mai 2000 die Stiftung „Nürnberg – Stadt des Friedens und der Menschenrechte“, um damit einen weiteren konkreten Beitrag zur Wahrung und Durchsetzung der Menschenrechte zu leisten. Über 70 Ginkgobäume stehen in der Innenstadt für die Bewahrung der Menschenrechte.
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