Dies acaemicus 2025
FAU-Präsident Hornegger definiert klare Ziele
- Gut gelaunt beim Dies academicus 2025: FAU-Präsident Joachim Hornegger mit Studenten.
- Foto: © FAU/Giulia Iannicelli
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- Von Dr. Siegfried Balleis -
ERLANGEN - Anlässlich des diesjährigen dies academicus, d.h. des Geburtstags unserer Friedrich-Alexander-Universität definierte der FAU-Präsident vier Ziele, die den Takt angeben:
1. Disziplinäre Grenzen überwinden
2. Innovationskraft stärken
3. Talente fördern
4. Wirkung entfalten
Bei der Veranstaltung wurden auch die beiden neuen Ehrensenatoren der FAU vorgestellt. Es sind dies Cathrine Geis und der Fürther Unternehmer Peter Kurz. In einem Filmbeitrag wurde auch ein Kurzbericht über die Verleihung der FAU-Awards gezeigt, darunter auch die fünf vom Universitätsbund finanzierten Lehrpreise. Weiterhin wurde je eine Verdienstmedaille an Frau Prof. Wittern-Sterzel und an Herrn Prof. Jürgen Schüttler verliehen.
In seinem Grußwort gratulierte der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Dr. Markus Blume, unserer FAU zum 282. Geburtstag und freute sich insbesondere darüber, dass die FAU mit dem Thema Menschenrechte einen Exzellenzcluster gewinnen konnte. Der bay. Staatsminister des Inneren, Joachim Herrmann hob in seinem Grußwort hervor, dass der Freistaat Bayern innerhalb eines Jahrzehnts eine Milliarde Euro investieren wollte und dass inzwischen feststehe, dass es mit dem Ende dieses Jahrzehnts 2 Milliarden Euro sein werden.
Der Vizepräsident der FAU, Prof. Georg Schett würdigte Johanna Geiss als FAU-Innovatorin und Mitgründerin des Unternehmens Pelora, das sich mit innovativen Indoor-Ortungslösungen beschäftigt. Der Politikwissenschaftler Prof. Thomas Demmelhuber beschäftigte sich in seinem Festvortrag mit der Bedeutung des Sports im Nahen Osten. Es geht dabei um Macht und um Image. Es geht darum, wie aus den Spielfeldern des Sports Spielfelder der Macht werden.
Autokratien werden zunehmend selbstbewusst
Die Fähigkeit große Sportereignisse durchführen zu können wird dabei als Narrativ für einen leistungsfähigen Staat genutzt. Saudi-Arabien hat in den letzten Jahren Milliarden in den Sport und insbesondere in den Fußball investiert und will damit internationale Reputation gewinnen. Die Finanzierung erfolgt dabei über den saudischen Staatsfonds. Sport wird somit als herrschaftspolitisches Mittel genutzt und der Sport wird dadurch zu einem Resonanzraum für Zukunftsversprechen.
Vizepräsidentin Prof. Breard würdigte abschließend den FAU-Innovator Ediz Osman der 2024 Bundesieger „Jugend forscht“ war und Senkrechtstarter entwickelt. Vertical take off and landing. Er stehe - so Prof. Breard - für eine Generation, die nicht auf die nächste Innovation wartet sondern selbst entwickelt und anpackt.
Autor:Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg |
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