Neue Mitte Fürth: Fulminanter Start mit Konfettiregen

Den markanten Glasturm der Neuen Mitte sieht OB Jung schon als "eine Art neues Wahrzeichen  von Fürth". Foto: Ebersberger
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  • Den markanten Glasturm der Neuen Mitte sieht OB Jung schon als "eine Art neues Wahrzeichen von Fürth". Foto: Ebersberger
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FÜRTH (web) - Kaum hatten Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung und MIB-Vorstandsmitglied Alexander Schlag den roten Knopf gedrückt, gab es einen gewaltigen Konfettiregen und großen Applaus von den zahlreichen Menschen. Sie alle waren gekommen, um die Eröffnung der Neuen Mitte in Fürth zu feiern.

Nach knapp zweieinhalbjähriger Bauzeit übergab der Projektentwickler und Bauträger MIB AG den neuen Einkaufsschwerpunkt an die Fürther Bürger. Diese kamen zuhauf und stürmten sogleich die neuen Geschäfte in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Auf rund 12.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche wird nun zum gemütlichen und entspannten Einkaufsbummel der kurzen Wege eingeladen.
TK Maxx, Esprit, Gerry Weber, aber auch Dunkin' Donut, Rewe, Der Beck sowie die Sparda Bank hießen die Kunden willkommen - entweder mit Eröffnungsangeboten, kleinen Geschenken oder auch mal mit einem Gläschen Sekt. Auch die bereits im März eröffneten Geschäfte (Mengin, C&A, Hunkemöller, s.Oliver, Desigual, dm Drogeriemarkt sowie das Fitnesstudio Hard Candy, Samocca Café) auf der gegenüberligenden Seite der Neuen Mitte feierten mit. Depot und Mango ziehen im Oktober beziehungsweise November nach.
Oberbürgermeister Thomas Jung musste sich bremsen in seiner Euphorie. Denn es sei "weit mehr entstanden, als wir uns je erhofft hatten". Er schwärmte vom "imposanten, beeindruckenden Neubau". Der Glasaufbau, in dem später die Volksbücherei samt Cafe ihr Domizil aufschlägt, sei jetzt schon "eine Art Wahrzeichen" der Stadt.
Alexander Schlag blickte sich kurz um und meinte: "Das kann sich mehr als sehen lassen, das Projekt ist uns doch sehr gelungen." Schon nach der Eröffnung des ersten Teiles der Neuen Mitte im März sei ein Aufschwung im Fürther Einzelhandel zu spüren gewesen, dieser werde jetzt wohl noch größer. Die bestehende Fußgängerzone in der Schwabacher Straße hat nun mit der neuen Geschäftezeile "ihre Verlängerung bis hin zur Freiheit erfahren".
Sowohl Schlag als auch Jung wollten natürlich nicht verhehlen, das es auch Kritik gab im Vorfeld. Vor allem der Abriss des Park Hotels schlug hohe Wellen. Doch vieles ließ sich in konstruktive Bahnen lenken, so dass das Miteinander letztlich sogar "zur Verbesserung der Neuen Mitte" beigetragen habe, so Schlag.
Der große Besucheransturm gab ihm Recht.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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